Die Stärksten und die Schwächsten
Mittwoch, 04. Juni 2003, 13:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Thüringer Industrie hat sich im ersten Quartal dieses Jahres relativ gut entwickelt. Wer aber waren die Spitzenreiter, wer die Looser? Die nnz hat nachgefragt.
Die Thüringer Industriebetriebe mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis März 2003 einen Umsatz in Höhe von 5 103 Millionen Euro und überboten damit das vergleichbare Vorjahresergebnis um 5,7 Prozent. Die höchsten Umsätze erzielten die Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe (661 Millionen Euro) und Fahrzeugbau (599 Millionen Euro).
Es folgten: Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (471 Millionen Euro), Herstellung von Metallerzeugnissen (442 Millionen Euro), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (389 Millionen Euro), und Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsanlagen usw. (369 Millionen Euro) und Maschinenbau (362 Millionen Euro).
Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz, lag in den ersten drei Monaten 2003 mit 26,5 Prozent über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (25,4 Prozent). Die Wirtschaftszweige mit der höchsten Exportquote (die Aufzählung ist aus Gründen des Datenschutzes eingeschränkt) waren:
Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Optik, Holzgewerbe, Chemische Industrie, Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik und Metallerzeugung und -bearbeitung. Geringe Exportquoten wurden in den Betrieben der Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe und Sonstiger Fahrzeugbau verzeichnet.
Im Monatsdurchschnitt der ersten drei Monate 2003 arbeiteten über 140 Tausend Personen in den Thüringer Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten. Das waren 2,4 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Folgende Wirtschaftszweige mit einer hohen Beschäftigtenzahl im Monatsdurchschnitt wurden ermittelt:
Herstellung von Metallerzeugnissen, Ernährungsgewerbe, Maschinenbau, Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw., Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden und Fahrzeugbau. In den Wirtschaftszweigen Recycling und Bekleidungsgewerbe sind in Thüringen vergleichsweise wenig Personen beschäftigt.
Die Produktivität, berechnet als Umsatz je Beschäftigten, lag von Januar bis März 2003 mit 36 Tausend Euro um 3,3 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Die höchste Produktivität wurde für den Wirtschaftszweig Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsanlagen usw. (303 Tausend Euro) errechnet. Es folgten Fahrzeugbau (60 Tausend Euro), Holzgewerbe (49 Tausend Euro), Papiergewerbe (45 Tausend Euro), Chemische Industrie (45 Tausend Euro) und Metallerzeugung und –bearbeitung (40 Tausend Euro).
Deutlich unter dem Landesdurchschnitt lagen die Wirtschaftszweige Textilgewerbe (21 Tausend Euro) und das Bekleidungsgewerbe (13 Tausend Euro).
Autor: nnzDie Thüringer Industriebetriebe mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis März 2003 einen Umsatz in Höhe von 5 103 Millionen Euro und überboten damit das vergleichbare Vorjahresergebnis um 5,7 Prozent. Die höchsten Umsätze erzielten die Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe (661 Millionen Euro) und Fahrzeugbau (599 Millionen Euro).
Es folgten: Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (471 Millionen Euro), Herstellung von Metallerzeugnissen (442 Millionen Euro), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (389 Millionen Euro), und Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsanlagen usw. (369 Millionen Euro) und Maschinenbau (362 Millionen Euro).
Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz, lag in den ersten drei Monaten 2003 mit 26,5 Prozent über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (25,4 Prozent). Die Wirtschaftszweige mit der höchsten Exportquote (die Aufzählung ist aus Gründen des Datenschutzes eingeschränkt) waren:
Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Optik, Holzgewerbe, Chemische Industrie, Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik und Metallerzeugung und -bearbeitung. Geringe Exportquoten wurden in den Betrieben der Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe und Sonstiger Fahrzeugbau verzeichnet.
Im Monatsdurchschnitt der ersten drei Monate 2003 arbeiteten über 140 Tausend Personen in den Thüringer Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten. Das waren 2,4 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Folgende Wirtschaftszweige mit einer hohen Beschäftigtenzahl im Monatsdurchschnitt wurden ermittelt:
Herstellung von Metallerzeugnissen, Ernährungsgewerbe, Maschinenbau, Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw., Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden und Fahrzeugbau. In den Wirtschaftszweigen Recycling und Bekleidungsgewerbe sind in Thüringen vergleichsweise wenig Personen beschäftigt.
Die Produktivität, berechnet als Umsatz je Beschäftigten, lag von Januar bis März 2003 mit 36 Tausend Euro um 3,3 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Die höchste Produktivität wurde für den Wirtschaftszweig Herstellung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsanlagen usw. (303 Tausend Euro) errechnet. Es folgten Fahrzeugbau (60 Tausend Euro), Holzgewerbe (49 Tausend Euro), Papiergewerbe (45 Tausend Euro), Chemische Industrie (45 Tausend Euro) und Metallerzeugung und –bearbeitung (40 Tausend Euro).
Deutlich unter dem Landesdurchschnitt lagen die Wirtschaftszweige Textilgewerbe (21 Tausend Euro) und das Bekleidungsgewerbe (13 Tausend Euro).
