Kahlschlag in der Berufsausbildung befürchtet
Freitag, 02. Februar 2001, 11:41 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen sollen künftig 250 Berufsschulplätze wegfallen. Das sieht ein Entwurf des Thüringer Kultusministeriums vor. Betroffen ist das Berufsfeld Bau. Die Ausbildung der Bauazubis soll dann in Sondershausen erfolgen. In Erfurt wurde dieser Vorschlag mit der notwendigen Konzentration der Berufsausbildung in Nordthüringen begründet. Landrat Joachim Claus (CDU) hat sich schriftlich an die Landtagsabgeordneten des Landkreises Nordhausen, Becker, Dewes (beide SPD) sowie Primas und Zeh (beide CDU), gewandt. Sie sollen gegenüber dem Kultusministerium die berechtigten Interessen des Landkreises vertreten. Joachim Claus ist der Auffassung, "daß die Verlagerung von Leistungen aus unserer strukturschwachen Region heraus die Unternehmen zusätzlich verunsichert und damit unseren Bemühungen entgegen steht."
Von der Neuordnung der Berufsausbildung sind neben dem Landkreis Nordhausen auch der Landkreis Eichsfeld und der Unstrut-Hainich-Kreis betroffen. Im Eichsfeld würden 300 Berufsschulplätze und im Unstrut-Hainich-Kreis 250 Plätze abgeschafft werden. In Heiligenstadt fand heute eine Diskussionsrunde zu diesem brisanten Thema statt. Hierzu hatte Landrat Werner Henning (CDU) neben Vertretern der Kammern auch Thüringens Kultusminister Krapp eingeladen. Eine Anhörung zu diesem Thema soll es in der kommenden Woche im Thüringer Ministerium geben.
Autor: nnzVon der Neuordnung der Berufsausbildung sind neben dem Landkreis Nordhausen auch der Landkreis Eichsfeld und der Unstrut-Hainich-Kreis betroffen. Im Eichsfeld würden 300 Berufsschulplätze und im Unstrut-Hainich-Kreis 250 Plätze abgeschafft werden. In Heiligenstadt fand heute eine Diskussionsrunde zu diesem brisanten Thema statt. Hierzu hatte Landrat Werner Henning (CDU) neben Vertretern der Kammern auch Thüringens Kultusminister Krapp eingeladen. Eine Anhörung zu diesem Thema soll es in der kommenden Woche im Thüringer Ministerium geben.
