Belgische Gäste in Nordhausen
Montag, 02. Juni 2003, 14:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Am gestrigen Sonntag konnte in Nordhausen Besuch aus Holland begrüßt werden. Weitere Informationen lesen Sie in der nnz.
Der Verein neue ebenen e.V. unterhält seit geraumer Zeit Kontakt zu ehemaligen Häftlingen des KZ Mittelbau-Dora. Folgend zu dem von neue ebenen 2001 initiierten Projekt Gegen Gewalt - Für Toleranz und Zivilcourage unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Bernhard Vogel, wurde die Verbindung intensiviert. So entstand gemeinschaftlich die Idee, in Nordhausen für die Opfer der V2-Angriffe auf Antwerpen in Form eines Gedenksteines auf dem Gelände der Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu erinnern.
Um diesen Prozess zu definieren und nachhaltige Kontakte zu regionalen Kompetenzträgern aus Wirtschaft, Kultur, Bildung und Politik aufzubauen, entsandte die Stadt Antwerpen eine Delegation nach Nordhausen. Auch das aktuelle Projekt des Vereins, die Organisation der 1. Landespräventionsfachtagung Arbeit gegen Rechtsextremismus des Bundeslandes Thüringen, vom 28.-29. August 2003 an der Fachhochschule Nordhausen, ist ein Eckpfeiler der politischen Bildungsarbeit von neue ebenen e.V.
Diese offizielle Delegation der Stadt Antwerpen wurde am Sonntag, dem 1. Juni 2003 von Vertretern des Landkreises, des Lion-Clubs und von neue ebenen e.V. auf der Burgruine Neustadt begrüßt. Der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke begrüßte die Gäste auf der Burg in unserer Region. Dr. Manfred Schröter, Präsident des Lion-Clubs hieß im Namen der Lionsfreunde Philip Heylen, Gilbert Verstraehlen Stadträte der Stadt Antwerpen; Dirk Delachambre, Protokollchef der Stadt Antwerpen sowie Leopold Claessens, ehemaliger belgischer Häftling des KZ Mittelbau auf das Herzlichste willkommen.
Begeistert von der Landschaft rund um die Burgruine Hohenstein bat der Verein neue ebenen e.V. zu einem Empfang in dessen Verlauf ein erstes Kennenlernen der Personen ermöglicht werden konnte. Nach intensiven Gesprächen und dem Austausch von Gastgeschenken stand die Entwicklung von gemeinsamen Projekten und Ideen im Vordergrund. Es wurde deutlich, dass Antwerpen stark an einer engen Zusammenarbeit mit der Region in den Bereichen Wirtschafts-, Kultur- und Bildungspolitik interessiert ist. Hierbei soll die Entwicklung eines gemeinsamen, kontinuierlichen Dialoges stehen.
Autor: nnz
Der Verein neue ebenen e.V. unterhält seit geraumer Zeit Kontakt zu ehemaligen Häftlingen des KZ Mittelbau-Dora. Folgend zu dem von neue ebenen 2001 initiierten Projekt Gegen Gewalt - Für Toleranz und Zivilcourage unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Bernhard Vogel, wurde die Verbindung intensiviert. So entstand gemeinschaftlich die Idee, in Nordhausen für die Opfer der V2-Angriffe auf Antwerpen in Form eines Gedenksteines auf dem Gelände der Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu erinnern. Um diesen Prozess zu definieren und nachhaltige Kontakte zu regionalen Kompetenzträgern aus Wirtschaft, Kultur, Bildung und Politik aufzubauen, entsandte die Stadt Antwerpen eine Delegation nach Nordhausen. Auch das aktuelle Projekt des Vereins, die Organisation der 1. Landespräventionsfachtagung Arbeit gegen Rechtsextremismus des Bundeslandes Thüringen, vom 28.-29. August 2003 an der Fachhochschule Nordhausen, ist ein Eckpfeiler der politischen Bildungsarbeit von neue ebenen e.V.
Diese offizielle Delegation der Stadt Antwerpen wurde am Sonntag, dem 1. Juni 2003 von Vertretern des Landkreises, des Lion-Clubs und von neue ebenen e.V. auf der Burgruine Neustadt begrüßt. Der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke begrüßte die Gäste auf der Burg in unserer Region. Dr. Manfred Schröter, Präsident des Lion-Clubs hieß im Namen der Lionsfreunde Philip Heylen, Gilbert Verstraehlen Stadträte der Stadt Antwerpen; Dirk Delachambre, Protokollchef der Stadt Antwerpen sowie Leopold Claessens, ehemaliger belgischer Häftling des KZ Mittelbau auf das Herzlichste willkommen. Begeistert von der Landschaft rund um die Burgruine Hohenstein bat der Verein neue ebenen e.V. zu einem Empfang in dessen Verlauf ein erstes Kennenlernen der Personen ermöglicht werden konnte. Nach intensiven Gesprächen und dem Austausch von Gastgeschenken stand die Entwicklung von gemeinsamen Projekten und Ideen im Vordergrund. Es wurde deutlich, dass Antwerpen stark an einer engen Zusammenarbeit mit der Region in den Bereichen Wirtschafts-, Kultur- und Bildungspolitik interessiert ist. Hierbei soll die Entwicklung eines gemeinsamen, kontinuierlichen Dialoges stehen.
