Gemeinderäte zurückgetreten - Kleinfurra drohen Neuwahlen
Freitag, 22. September 2000, 19:53 Uhr
Kleinfurra (nnz) - Nach dem Rücktritt von sieben der zwölf Gemeinderäte muss möglicherweise in dem 1 300-Einwohner-Ort Kleinfurra im Kreis Nordhausen neu gewählt werden. Geprüft werde derzeit die Zahl der in Frage kommenden Nachrücker, sagte ein Sprecher der Kommunalaufsicht des Nordhäuser Landratsamtes am Freitag. Bürgermeister Karl-Heinz Brandt (parteilos) sei dazu aufgefordert worden.
Geklärt werden sollen auch die Umstände, die zum Rücktritt der Gemeinderäte führten. Nach Angaben des ebenfalls zurückgetretenen ersten Beigeordneten Jürgen Seeger spielen verschiedene Gründe eine Rolle. Er sei mit einer Entscheidung des Bürgermeisters nicht einverstanden gewesen. Andere hätten dem Druck einer Bürgerinitiative nicht Stand gehalten. Diese habe immer wieder Fehler im Zusammenhang mit Bauvorhaben und dem Abwasserzweckverband moniert. Die im Oktober 1999 gegründete Bürgerinitiative hatte unter anderem gegen den Bau einer zu großen Brücke protestiert. Gebaut wurde schließlich eine etwas kleinere und etwa 100 000 Mark billigere Variante.
Autor: psgGeklärt werden sollen auch die Umstände, die zum Rücktritt der Gemeinderäte führten. Nach Angaben des ebenfalls zurückgetretenen ersten Beigeordneten Jürgen Seeger spielen verschiedene Gründe eine Rolle. Er sei mit einer Entscheidung des Bürgermeisters nicht einverstanden gewesen. Andere hätten dem Druck einer Bürgerinitiative nicht Stand gehalten. Diese habe immer wieder Fehler im Zusammenhang mit Bauvorhaben und dem Abwasserzweckverband moniert. Die im Oktober 1999 gegründete Bürgerinitiative hatte unter anderem gegen den Bau einer zu großen Brücke protestiert. Gebaut wurde schließlich eine etwas kleinere und etwa 100 000 Mark billigere Variante.
