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Quo vadis, Instandhaltungswerk Nordhausen?

Donnerstag, 31. August 2000, 17:23 Uhr
Vom Stellenabbau bei der Deutschen Bahn ist offenbar auch ein Instandhaltungswerk in Nordhausen betroffen. Das teilte die Gewerkschaft Transnet mit. Bahn-Sprecherin Renate Wicher wollte sich in bezug auf das Werk in Nordhausen nicht festlegen. Auszuschließen sei ein Dichtmachen aber nicht, so Wicher. Von den Instandhaltungswerken sollen nur die modernsten überleben. Nach Gewerkschaftsangaben werden bis zum Frühjahr bei der Bahn thüringenweit 900 Arbeitsplätze wegfallen. Zu betriebsbedingten Kündigungen werde es aber nicht kommen, so Wicher. Vielmehr könnten mobile Arbeitnehmer in anderen Bundesländern übernommen werden. Auch seien Teilzeitarbeit und Vorruhestandsregelungen möglich. Eine Bahntochter biete Umschulungen oder Zeitarbeitsverträge an. Die Arbeitnehmer könnten damit befristet an Unternehmen in der Region ausgeliehen werden.
Autor: psg

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