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Kritik an der Theater-Politik

Mittwoch, 28. Mai 2003, 18:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Äußerungen der OB zur künftigen Theaterführung (siehe nnz-Archiv) stoßen auch bei den Nordhäuser Jungliberalen auf Kritik. „Dillethantisch ist das richtige Wort, um die Theaterpolitik der Oberbürgermeisterin zu beschreiben.“ so Marcel Hardrath. Mehr dazu mit einem Klick auf MEHR.


Laut Meinung der Jungliberalen sei es um die Zukunft des Nordhäuser Theaters schon seit längerer Zeit nicht mehr gut bestellt. So sei erst Bürgermeister Wahlbuhl in einer Nacht- und Nebelaktion vorgeschickt worden, um eine Harzkooperation auszuloten und anschließend werde versucht, die künstlerische Gestaltung in die Hände eines vom Aufsichtsrat abhängigen Geschäftsführers zu legen. Für die Jungliberalen stellt sich hierbei die Frage, ob man hier die Weichen für die Zukunft oder für das Ende des Nordhäuser Theaters stelle.

„Warum ist nicht einfach möglich den künstlerischen Aspekt in die Hände eines Intendanten zu legen und ihm einen Geschäftsführer wie in Essen zur Seite zu stellen“, so Hardrath weiter. Die JuLis hoffen auf eine breite Front der kunstinteressierten Nordhäuser gegen die Theaterpolitik der Stadt und versicherten dem Bühnenverein ihre volle Unterstützung bei der Formulierung einer Gegenposition.
Autor: nnz

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