Verfassungsnotstand am Theater?
Mittwoch, 28. Mai 2003, 16:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Braucht das Nordhäuser Theater einen Intendanten oder nur einen Geschäftsführer? Diese Frage beschäftigt gegenwärtig die deutsche und europäische Theaterwelt. Am Freitag soll dazu diskutiert werden. In Nordhausen.
Haushaltsnotstand gleich Verfassungsnotstand? Die Freiheit der Kunst in Zeiten knapper Kassen, so ist eine Pressemitteilung des Nordhäuser Theaters überschrieben. Und dann wird gleich noch nachgefragt: Ist in Nordhausen die Freiheit der Kunst in Gefahr, droht sogar eine schleichende Umwandlung in ein Bespieltheater ohne eigenes Ensemble?
Vermutlich sollen all diese Fragen bei einer Podiumsdiskussion im Theater nicht nur angesprochen, sondern auch diskutiert werden. Das Theater hat dazu neben Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) viel Theaterprominenz eingeladen. So zum Beispiel den Intendanten des Staatsschauspiels Dresden, Holk Freytag, der zugleich Vorsitzender der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins ist. Auch Michael Schindhelm lässt es sich nicht nehmen und wird ebenso im Podium sitzen wie Prof. Dr. Ulrich Karpen von der Universität Hamburg. Moderiert wird die Runde von Dr. Dietmar N. Schmidt vom Kultursekretariat in Nordrhein-Westfalen.
Als weitere Teilnehmer wurden Günther Beelitz (Intendant Heidelberg) und Harald Müller vom Theater der Zeit eingeladen. Die Diskussion beginnt am Freitag (30.5.) um 18 Uhr im Foyer des Theaters.
Autor: nnzHaushaltsnotstand gleich Verfassungsnotstand? Die Freiheit der Kunst in Zeiten knapper Kassen, so ist eine Pressemitteilung des Nordhäuser Theaters überschrieben. Und dann wird gleich noch nachgefragt: Ist in Nordhausen die Freiheit der Kunst in Gefahr, droht sogar eine schleichende Umwandlung in ein Bespieltheater ohne eigenes Ensemble?
Vermutlich sollen all diese Fragen bei einer Podiumsdiskussion im Theater nicht nur angesprochen, sondern auch diskutiert werden. Das Theater hat dazu neben Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) viel Theaterprominenz eingeladen. So zum Beispiel den Intendanten des Staatsschauspiels Dresden, Holk Freytag, der zugleich Vorsitzender der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins ist. Auch Michael Schindhelm lässt es sich nicht nehmen und wird ebenso im Podium sitzen wie Prof. Dr. Ulrich Karpen von der Universität Hamburg. Moderiert wird die Runde von Dr. Dietmar N. Schmidt vom Kultursekretariat in Nordrhein-Westfalen.
Als weitere Teilnehmer wurden Günther Beelitz (Intendant Heidelberg) und Harald Müller vom Theater der Zeit eingeladen. Die Diskussion beginnt am Freitag (30.5.) um 18 Uhr im Foyer des Theaters.
