Gemeinsam mehr Kompetenz
Dienstag, 27. Mai 2003, 10:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Manchmal sind es Kleinigkeiten, die Großes bewegen können. Im Fall der Fachhochschule war es ein kleiner Brief. Absender war das Finanzministerium in Erfurt. Doch in diesem Fall galt die Ausnahme: Der Inhalt wiegt schwerer als die Verpackung.
Ein lang ersehnter Brief erreichte nun die FH Nordhausen aus Erfurt. Das Thüringer Finanzministerium hat die Gelder in Höhe von gut 4,4 Millionen Euro für den Aufbau des Kompetenzzentrums freigegeben. Kernstück ist die bauliche Erstellung eines Technikums und Ausstattung mit Forschungsgeräten im ehemaligen Gebäude 28. Bereits zum Frühjahr 2004, nach Abschluss der Planungen und europaweiten Ausschreibung, können die Bauarbeiten beginnen.
Die Fachhochschule Nordhausen erhält damit ein Kompetenzzentrum, das sie im Verbund mit der regionalen Wirtschaft in die Lage versetzt, Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau im Aufgabenspektrum der Ressourcenforschung Stoff, Fläche und Energie zu betreiben. Durch diese Landesinvestition sollen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen eine Basis für qualifizierte Forschungsanträge sowie eigene Entwicklungsvorhaben erhalten. Im Zentrum des Vorhabens stehen ein Technikumgebäude und dessen Einrichtung mit Technik für Groß- und Simulations- sowie Demonstrationsversuche.
Mit dem Schreiben des Thüringer Finanzministeriums ist nunmehr der Startschuss für das Bauvorhaben gefallen. Bis Ende August werden Planungsbüros ausgewählt, die sich einem Wettbewerb mit Stehgreifentwürfen stellen müssen. Der Sieger wird bis Ende 2003 die vollständigen Planungsunterlagen erstellen. Die daraus resultierenden Arbeiten werden anschließend nach europaweiter Ausschreibung vergeben. Im Frühjahr 2004 soll dann der Bau beginnen und noch im gleichen Jahr fertig gestellt werden.
Das Kompetenzzentrum widmet sich in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft Fragen zum Management von Stoffen, Flächen und Energie, allesamt letztendlich Rohstoffe Ressourcen. Aufgaben sind u. a:
- Forschung und Entwicklung im Pilot- und Technikummaßstab
- Überprüfung von Forschungsergebnissen an halbtechnischen Anlagen
- Simulation von Prozessen
- Messtechnik zur Analyse dynamischer Prozesse
- Untersuchungen zur kombinierten Erzeugung, Speicherung, Transport und Nutzung regenerativer Energien
- Energiemanagementsysteme
- Materialentwicklung und –prüfung.
Neben der Forschung und Entwicklung dient das Technikum ebenso der Lehre für die FH Nordhausen, aber auch der Weiterbildung durch oder gemeinsam mit Unternehmen.
Autor: nnzEin lang ersehnter Brief erreichte nun die FH Nordhausen aus Erfurt. Das Thüringer Finanzministerium hat die Gelder in Höhe von gut 4,4 Millionen Euro für den Aufbau des Kompetenzzentrums freigegeben. Kernstück ist die bauliche Erstellung eines Technikums und Ausstattung mit Forschungsgeräten im ehemaligen Gebäude 28. Bereits zum Frühjahr 2004, nach Abschluss der Planungen und europaweiten Ausschreibung, können die Bauarbeiten beginnen.
Die Fachhochschule Nordhausen erhält damit ein Kompetenzzentrum, das sie im Verbund mit der regionalen Wirtschaft in die Lage versetzt, Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau im Aufgabenspektrum der Ressourcenforschung Stoff, Fläche und Energie zu betreiben. Durch diese Landesinvestition sollen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen eine Basis für qualifizierte Forschungsanträge sowie eigene Entwicklungsvorhaben erhalten. Im Zentrum des Vorhabens stehen ein Technikumgebäude und dessen Einrichtung mit Technik für Groß- und Simulations- sowie Demonstrationsversuche.
Mit dem Schreiben des Thüringer Finanzministeriums ist nunmehr der Startschuss für das Bauvorhaben gefallen. Bis Ende August werden Planungsbüros ausgewählt, die sich einem Wettbewerb mit Stehgreifentwürfen stellen müssen. Der Sieger wird bis Ende 2003 die vollständigen Planungsunterlagen erstellen. Die daraus resultierenden Arbeiten werden anschließend nach europaweiter Ausschreibung vergeben. Im Frühjahr 2004 soll dann der Bau beginnen und noch im gleichen Jahr fertig gestellt werden.
Das Kompetenzzentrum widmet sich in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft Fragen zum Management von Stoffen, Flächen und Energie, allesamt letztendlich Rohstoffe Ressourcen. Aufgaben sind u. a:
- Forschung und Entwicklung im Pilot- und Technikummaßstab
- Überprüfung von Forschungsergebnissen an halbtechnischen Anlagen
- Simulation von Prozessen
- Messtechnik zur Analyse dynamischer Prozesse
- Untersuchungen zur kombinierten Erzeugung, Speicherung, Transport und Nutzung regenerativer Energien
- Energiemanagementsysteme
- Materialentwicklung und –prüfung.
Neben der Forschung und Entwicklung dient das Technikum ebenso der Lehre für die FH Nordhausen, aber auch der Weiterbildung durch oder gemeinsam mit Unternehmen.
