Und wie viel haben Sie bezahlt?
Montag, 26. Mai 2003, 14:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Regelmäßig veröffentlicht die nnz einen Überblick über die Entwicklung der Preise in Thüringen. Was von April bis Mai teurer und was billiger wurde, das erfahren Sie mit einem Klick auf das bekannte MEHR.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank der Verbraucherpreisindex von Mitte April bis Mitte Mai 2003 um 0,3 Prozent auf einen Indexstand von 104,4 (Basis 2000 = 100). Bundesweit ging der Verbraucherpreisindex nach vorläufigen Berechungen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem April 2003 um 0,2 Prozent zurück. Die rückläufige Entwicklung der Verbraucherpreise in Thüringen im Mai 2003 gegenüber dem Vormonat wurde bestimmt durch die Preissenkungen bei Heizöl um 10,2 Prozent und bei Kraftstoffen um 4,4 Prozent.
Der Preisrückgang in der Hauptgruppe Verkehr um 1,0 Prozent wurde neben der rückläufigen Preisentwicklung bei Kraft- und Schmierstoffen für Privatfahrzeuge um 4,4 Prozent durch den Preisverfall bei der Personenbeförderung im Luftverkehr um 7,1 Prozent bestimmt. Die Preise in der Hauptgruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur gingen im Mai 2003 im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent zurück. Hier waren es insbesondere die Pauschalreisen mit minus 4,0 Prozent und die Informationsverarbeitungsgeräte (einschl. Software und Zubehör) mit minus 2,1 Prozent, die die Preisentwicklung beeinflussen.
Während das Preisniveau in der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreies Getränke gegenüber April 2003 unverändert blieb, traten innerhalb der einzelnen Untergruppen gegensätzliche Preisentwicklungen ein. Die Preise für Gemüse sanken um 2,3 Prozent. Die Obstpreise stiegen um 1,0 Prozent. So wurden u.a. Grapefruits (+ 11,9 Prozent), Weintrauben (+ 9,4 Prozent), Kiwis (+ 9,1 Prozent) und Apfelsinen (+ 2,5 Prozent) teuerer. Nur Bananen waren in diesem Monat um 11,2 Prozent billiger zu haben.
Nach dem Preisrückgang in den letzten Monaten musste im Mai 2003 für den Bohnenkaffee mittlerer Qualität 4,7 Prozent mehr gezahlt werden als im Vormonat. Weiter gestiegen sind die Preise für Kakao-Schnellgetränke (pulverisiert) um 1,6 Prozent. Die Preise für Multivitaminsaft und Diät-Fruchtsaftgetränke stiegen jeweils um 1,1 Prozent. Dagegen waren koffeinhaltige Erfrischungsgetränke 3,8 Prozent billiger.
Die Jahresteuerungsrate Thüringens hat im Mai 2003 mit 0,8 Prozent nach dem Januar 2003 mit 0,7 Prozent den zweitniedrigsten Wert in diesem Jahr erreicht. Nach den vorläufigen Ergebnissen wird sich der Verbraucherpreisindex für Deutschland im gegenüber Mai 2002 um 0,7 Prozent erhöhen. Bei der Jahresteuerungsrate in Thüringen wurden zwischen den einzelnen Hauptgruppen stark voneinander abweichende Entwicklungstendenzen registriert.
Während die Preise im Mai 2003 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat u.a. in nachfolgenden Hauptgruppen: alkoholische Getränke, Tabakwaren um 5,4 Prozent, Bildungswesen um 5,4 Prozent, andere Waren und Dienstleistungen um 2,3 Prozent, Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe um 0,9 Prozent sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen um 0,9 Prozent stiegen, konnten Preisnachlässe u.a. bei Freizeit, Unterhaltung und Kultur um 0,9 Prozent sowie Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken um 0,5 Prozent registriert werden.
Autor: nnzNach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank der Verbraucherpreisindex von Mitte April bis Mitte Mai 2003 um 0,3 Prozent auf einen Indexstand von 104,4 (Basis 2000 = 100). Bundesweit ging der Verbraucherpreisindex nach vorläufigen Berechungen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem April 2003 um 0,2 Prozent zurück. Die rückläufige Entwicklung der Verbraucherpreise in Thüringen im Mai 2003 gegenüber dem Vormonat wurde bestimmt durch die Preissenkungen bei Heizöl um 10,2 Prozent und bei Kraftstoffen um 4,4 Prozent.
Der Preisrückgang in der Hauptgruppe Verkehr um 1,0 Prozent wurde neben der rückläufigen Preisentwicklung bei Kraft- und Schmierstoffen für Privatfahrzeuge um 4,4 Prozent durch den Preisverfall bei der Personenbeförderung im Luftverkehr um 7,1 Prozent bestimmt. Die Preise in der Hauptgruppe Freizeit, Unterhaltung und Kultur gingen im Mai 2003 im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent zurück. Hier waren es insbesondere die Pauschalreisen mit minus 4,0 Prozent und die Informationsverarbeitungsgeräte (einschl. Software und Zubehör) mit minus 2,1 Prozent, die die Preisentwicklung beeinflussen.
Während das Preisniveau in der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreies Getränke gegenüber April 2003 unverändert blieb, traten innerhalb der einzelnen Untergruppen gegensätzliche Preisentwicklungen ein. Die Preise für Gemüse sanken um 2,3 Prozent. Die Obstpreise stiegen um 1,0 Prozent. So wurden u.a. Grapefruits (+ 11,9 Prozent), Weintrauben (+ 9,4 Prozent), Kiwis (+ 9,1 Prozent) und Apfelsinen (+ 2,5 Prozent) teuerer. Nur Bananen waren in diesem Monat um 11,2 Prozent billiger zu haben.
Nach dem Preisrückgang in den letzten Monaten musste im Mai 2003 für den Bohnenkaffee mittlerer Qualität 4,7 Prozent mehr gezahlt werden als im Vormonat. Weiter gestiegen sind die Preise für Kakao-Schnellgetränke (pulverisiert) um 1,6 Prozent. Die Preise für Multivitaminsaft und Diät-Fruchtsaftgetränke stiegen jeweils um 1,1 Prozent. Dagegen waren koffeinhaltige Erfrischungsgetränke 3,8 Prozent billiger.
Die Jahresteuerungsrate Thüringens hat im Mai 2003 mit 0,8 Prozent nach dem Januar 2003 mit 0,7 Prozent den zweitniedrigsten Wert in diesem Jahr erreicht. Nach den vorläufigen Ergebnissen wird sich der Verbraucherpreisindex für Deutschland im gegenüber Mai 2002 um 0,7 Prozent erhöhen. Bei der Jahresteuerungsrate in Thüringen wurden zwischen den einzelnen Hauptgruppen stark voneinander abweichende Entwicklungstendenzen registriert.
Während die Preise im Mai 2003 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat u.a. in nachfolgenden Hauptgruppen: alkoholische Getränke, Tabakwaren um 5,4 Prozent, Bildungswesen um 5,4 Prozent, andere Waren und Dienstleistungen um 2,3 Prozent, Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe um 0,9 Prozent sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen um 0,9 Prozent stiegen, konnten Preisnachlässe u.a. bei Freizeit, Unterhaltung und Kultur um 0,9 Prozent sowie Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken um 0,5 Prozent registriert werden.
