In Klausur
Donnerstag, 17. März 2011, 11:01 Uhr
Die Führungen der Nordhäuser Rathauses sowie die der städtischen Unternehmen gingen gestern in Klausur. Ein Thema war die Bürgerbeteiligung...
Eigentlich ist die Beteiligung der Bürger eine normale Sache, vermutlich solange genehm, wie die Bürger ruhig sind. Wenn sie jedoch aufbegehren und mitreden wollen wie in Sundhausen oder jetzt in Hesserode, ist das nicht mehr so lustig. Wie also sind die Bürger zu beteiligen?
Die gute Nachricht – das Rathaus will mit den Bürgern im Gespräch bleiben. Wege dahin sind unterschiedlich – einen gesetzlich vorgeschriebenen Weg und den anderen: Die informative, die freiwillige Bürgerbeteiligung, die man aufsuchende Bürgerbeteiligung nennen wird. Es gab einen regen Austausch während der Klausur auch über die Fragen, ob man Fehler gemacht habe, zum Beispiel beim Autohof in Sundhausen? In einem nächsten Bürgergespräch sollen den Bürgern Möglichkeiten und Formen der Beteiligung vorgestellt werden. Einen Termin gibt es dazu noch nicht, auch weil die Verwaltung immer häufiger mit der Bearbeitung mit Anfragen aus dem Stadtrat beschäftigt wird. So müsse im Vorfeld eines Beschlusses zum Umgang mit Hedge-Fonds ein Professor der Fachhochschule bemüht werden, der den Stadträten Aufklärung zu diesem Thema verschaffen soll.
Fortführend wünscht sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) neuen frischen Wind, der die momentane Holprigkeit im Stadtrat ersetzen könne. Sie wundere sich, dass es im Stadtrat mitunter eine Art Fraktionszwang gebe, der sei nicht erforderlich, da Stadträte lediglich dem wählenden Bürger verpflichtet seien und nicht einer Partei.
Autor: nnzEigentlich ist die Beteiligung der Bürger eine normale Sache, vermutlich solange genehm, wie die Bürger ruhig sind. Wenn sie jedoch aufbegehren und mitreden wollen wie in Sundhausen oder jetzt in Hesserode, ist das nicht mehr so lustig. Wie also sind die Bürger zu beteiligen?
Die gute Nachricht – das Rathaus will mit den Bürgern im Gespräch bleiben. Wege dahin sind unterschiedlich – einen gesetzlich vorgeschriebenen Weg und den anderen: Die informative, die freiwillige Bürgerbeteiligung, die man aufsuchende Bürgerbeteiligung nennen wird. Es gab einen regen Austausch während der Klausur auch über die Fragen, ob man Fehler gemacht habe, zum Beispiel beim Autohof in Sundhausen? In einem nächsten Bürgergespräch sollen den Bürgern Möglichkeiten und Formen der Beteiligung vorgestellt werden. Einen Termin gibt es dazu noch nicht, auch weil die Verwaltung immer häufiger mit der Bearbeitung mit Anfragen aus dem Stadtrat beschäftigt wird. So müsse im Vorfeld eines Beschlusses zum Umgang mit Hedge-Fonds ein Professor der Fachhochschule bemüht werden, der den Stadträten Aufklärung zu diesem Thema verschaffen soll.
Fortführend wünscht sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) neuen frischen Wind, der die momentane Holprigkeit im Stadtrat ersetzen könne. Sie wundere sich, dass es im Stadtrat mitunter eine Art Fraktionszwang gebe, der sei nicht erforderlich, da Stadträte lediglich dem wählenden Bürger verpflichtet seien und nicht einer Partei.
