Auflauf mit Symbolwirkung
Samstag, 24. Mai 2003, 16:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Das letzte Punktspiel in der Saison von Wacker Nordhausen sollte ein besonderer Leckerbissen werden. Vor allem für die Fans des Ostalgie-Fußballs. Denn mit den Alten Herren von Dynamo Dresden liefen mehrfache DDR-Meister, Pokalsieger und Olympia-Sieger auf dem Albert-Kuntz-Sportpark auf.
Das Ergebnis dieses Fußball-Event wollen wir gleich vornweg nehmen. 3:3 trennten sich die Dresdner und Nordhäuser. Übrigens das gleiche Ergebnis wie 1996. Damals schon gab es diese Ansetzung als Vorspiel. Nur spielten damals beide erste Mannschaften in der Regionalliga und Wacker gewann 1:0. Heute und in der nächsten Saison spielt Wacker in der Landesklasse, drei Etagen unter der Regionalliga.
Und da soll oder muß Wacker weg. Soll – das ist die Haltung der Fans, vielleicht auch der Verantwortlichen an der Parkallee. Beim MUSS sieht es schon schwieriger aus. Das ist nach geordneten Verhältnissen im Verein nur mit starken Sponsoren möglich. Guter Fußball ist eben nur mit gutem Geld möglich. Obwohl heute nur einige Hundert zu beiden Spielen ins Stadion pilgerten (1996 waren es 3.000), waren auch einige Macher der Geschäftswelt dieser Region zu beobachten. Ob ihr Besuch nur eine Eintagsfliege bleibt oder nicht, das muß abgewartet werden. Vielleicht haben durch diesen Tag die Geschäftsführer ihr Herz für den Verein wiederentdeckt.
Sie, aber auch der Verein wissen, dass sich selbst eine Ausgabe im Sponsoring für den Sponsor lohnen muß. Die Wirtschaft will eben auch in Nordhausen ihr Geld gut angelegt sehen. Deshalb muß neben dem guten Fußball auch eine gute Perspektive für den Verein deutlich gemacht werden. Das ist Aufgabe des Präsidiums. Und vielleicht entdecken auch einige der heute spielenden Oldies wieder ihre Zuneigung für den bald 100 Jahre alten Klub?
Nur mit dieser Symbiose aus Enthusiasmus und Förderern könnte es gelingen, dass Wacker Nordhausen im Jubiläumsjahr mindestens eine Klasse höher spielt. Vielleicht kann man die Feierlichkeiten zum 100. ja in die Saison 2005/2006 legen? Und vielleicht erkennt dann auch der kreisliche Fußball, dass es gut für ALLE ist, ein Zugpferd für den Fußballsport zu haben. Und wenn die Dresdner dann eventuell wieder mal nach Nordhausen kommen, dann sollte es eine vierstellige Zuschauerzahl werden, oder?
Autor: nnz
Das Ergebnis dieses Fußball-Event wollen wir gleich vornweg nehmen. 3:3 trennten sich die Dresdner und Nordhäuser. Übrigens das gleiche Ergebnis wie 1996. Damals schon gab es diese Ansetzung als Vorspiel. Nur spielten damals beide erste Mannschaften in der Regionalliga und Wacker gewann 1:0. Heute und in der nächsten Saison spielt Wacker in der Landesklasse, drei Etagen unter der Regionalliga.
Und da soll oder muß Wacker weg. Soll – das ist die Haltung der Fans, vielleicht auch der Verantwortlichen an der Parkallee. Beim MUSS sieht es schon schwieriger aus. Das ist nach geordneten Verhältnissen im Verein nur mit starken Sponsoren möglich. Guter Fußball ist eben nur mit gutem Geld möglich. Obwohl heute nur einige Hundert zu beiden Spielen ins Stadion pilgerten (1996 waren es 3.000), waren auch einige Macher der Geschäftswelt dieser Region zu beobachten. Ob ihr Besuch nur eine Eintagsfliege bleibt oder nicht, das muß abgewartet werden. Vielleicht haben durch diesen Tag die Geschäftsführer ihr Herz für den Verein wiederentdeckt.
Sie, aber auch der Verein wissen, dass sich selbst eine Ausgabe im Sponsoring für den Sponsor lohnen muß. Die Wirtschaft will eben auch in Nordhausen ihr Geld gut angelegt sehen. Deshalb muß neben dem guten Fußball auch eine gute Perspektive für den Verein deutlich gemacht werden. Das ist Aufgabe des Präsidiums. Und vielleicht entdecken auch einige der heute spielenden Oldies wieder ihre Zuneigung für den bald 100 Jahre alten Klub?
Nur mit dieser Symbiose aus Enthusiasmus und Förderern könnte es gelingen, dass Wacker Nordhausen im Jubiläumsjahr mindestens eine Klasse höher spielt. Vielleicht kann man die Feierlichkeiten zum 100. ja in die Saison 2005/2006 legen? Und vielleicht erkennt dann auch der kreisliche Fußball, dass es gut für ALLE ist, ein Zugpferd für den Fußballsport zu haben. Und wenn die Dresdner dann eventuell wieder mal nach Nordhausen kommen, dann sollte es eine vierstellige Zuschauerzahl werden, oder?
