Rinke setzte sich durch
Freitag, 23. Mai 2003, 19:51 Uhr
Nordhausen/Leipzig (nnz). Am Abend hatte es die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) geschafft. Sie wurde während der 10. Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) in Leipzig zur neuen Präses gewählt.
Die 56-Jährige Nordhäuserin setzte sich am auf der konstituierenden Sitzung der 10. EKD-Synode in Leipzig im zweiten Wahlgang gegen den rheinländischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe durch. Rinke erhielt 67 Stimmen und tritt damit die Nachfolge von Jürgen Schmude an, dessen Stellvertreterin sie bisher war. Barbara Rinke ist damit die erste Frau an der Spitze des evangelischen Kirchenparlaments, das 26 Millionen Protestanten in Deutschland vertritt.
In der 8. Synode der EKD, der ersten gesamtdeutschen, und in der 9. Synode der EKD war Barbara Rinke stellvertretende Präses. Rinke engagierte sich schon früh in der ehrenamtlichen Arbeit für die evangelische Kirche, wurde in die Landessynode gewählt und war 15 Jahre lang Mitglied der Kirchenleitung. Nach der Wende entschied sie sich dafür, auch in der Politik mitzuarbeiten, weil sie "einen Beitrag zur Demokratie in den neuen Bundesländern leisten wollte", wie sie in Leipzig sagte. Barbara Rinke gehört dem Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) an, von 1997 bis 1999 war sie dessen Präsidentin.
Autor: nnzDie 56-Jährige Nordhäuserin setzte sich am auf der konstituierenden Sitzung der 10. EKD-Synode in Leipzig im zweiten Wahlgang gegen den rheinländischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe durch. Rinke erhielt 67 Stimmen und tritt damit die Nachfolge von Jürgen Schmude an, dessen Stellvertreterin sie bisher war. Barbara Rinke ist damit die erste Frau an der Spitze des evangelischen Kirchenparlaments, das 26 Millionen Protestanten in Deutschland vertritt.
In der 8. Synode der EKD, der ersten gesamtdeutschen, und in der 9. Synode der EKD war Barbara Rinke stellvertretende Präses. Rinke engagierte sich schon früh in der ehrenamtlichen Arbeit für die evangelische Kirche, wurde in die Landessynode gewählt und war 15 Jahre lang Mitglied der Kirchenleitung. Nach der Wende entschied sie sich dafür, auch in der Politik mitzuarbeiten, weil sie "einen Beitrag zur Demokratie in den neuen Bundesländern leisten wollte", wie sie in Leipzig sagte. Barbara Rinke gehört dem Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) an, von 1997 bis 1999 war sie dessen Präsidentin.
