Insolvenzverschleppung bei Deusa?
Freitag, 23. Mai 2003, 10:55 Uhr
Bleicherode (nnz). Über der Deusa International in Bleicherode scheinen sich derzeit dunkle Wolken zusammen zu brauen. Es soll eine Anzeige wegen Konkursverschleppung bei der Staatsanwaltschaft eingegangen sein. Jetzt aber wurde erst einmal die Ursache für den Brand ermittelt.
Neu: Staatsanwaltschaft bestätigt
Die Ursache für den Brand soll nach nnz-Informationen ein technischer Defekt gewesen sein. Wie die Polizei bestätigte, hätten dies die Untersuchungen von Experten des TÜV, des Landeskriminalamtes und der Nordhäuser Kripo ergeben. Auslöser soll ein Heizgerät gewesen sein, das auf dem dritten Boden des Verladeturms gestanden haben soll. Das Gerät aus holländischer Produktion sei nach Polizeiangaben vor rund einem Jahr dort installiert worden sein.
Eingang bestätigt
Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen, Dirk Germerodt, bestätigte gegenüber nnz den Eingang einer Anzeige wegen Insolvenzverschleppung. Die sei von einer Rechtsanwaltskanzlei im Auftrag eines Mandanten erstattet worden. Ob es sich dabei möglicherweise um einen Gläubiger handele, das wollte Germerodt nicht bestätigen. Nach nnz-Informationen könne die Anzeige mit Schulden gegenüber Kali und Salz im Zusammenhang stehen. So sollen Schulden des Kasseler Unternehmens nicht auf eine Bank, sondern auf das Bleicheröder Unternehmen übertragen worden sein.
Autor: nnzNeu: Staatsanwaltschaft bestätigt
Die Ursache für den Brand soll nach nnz-Informationen ein technischer Defekt gewesen sein. Wie die Polizei bestätigte, hätten dies die Untersuchungen von Experten des TÜV, des Landeskriminalamtes und der Nordhäuser Kripo ergeben. Auslöser soll ein Heizgerät gewesen sein, das auf dem dritten Boden des Verladeturms gestanden haben soll. Das Gerät aus holländischer Produktion sei nach Polizeiangaben vor rund einem Jahr dort installiert worden sein.Eingang bestätigt
Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen, Dirk Germerodt, bestätigte gegenüber nnz den Eingang einer Anzeige wegen Insolvenzverschleppung. Die sei von einer Rechtsanwaltskanzlei im Auftrag eines Mandanten erstattet worden. Ob es sich dabei möglicherweise um einen Gläubiger handele, das wollte Germerodt nicht bestätigen. Nach nnz-Informationen könne die Anzeige mit Schulden gegenüber Kali und Salz im Zusammenhang stehen. So sollen Schulden des Kasseler Unternehmens nicht auf eine Bank, sondern auf das Bleicheröder Unternehmen übertragen worden sein.
