nnz-online

Jetzt vertraglich in einem Boot

Freitag, 23. Mai 2003, 10:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Bislang gab es zu Zusammenarbeit nur eine Absichtsbekundung, jetzt wurde sie vertraglich vereinbart. Wer da wo zusammenarbeitet, das hat die nnz für Sie erfahren.


Die Stadt Nordhausen, der Landkreis, die Kreissparkasse, die Fachhochschule, die LEG – sie alle sitzen jetzt vertraglich gebunden im Boot namens Regionalmanagement. Ein entsprechender Vertrag war vorgestern unterzeichnet worden, erfuhr nnz von der Regionalmanagerin Uta Hirselandt.

Das Regionalmanagement hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftlichen Strukturen und den Tourismus in der Region zu stärken. Dazu arbeiten bereits seit einigen Wochen verschiedene Projektgruppen in den Bereichen Infrastruktur, Cluster, Standortentwicklung, Marketing, Tourismus und Bildung. Diese Projektgruppen sind mit kompetenten Vertretern aus Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und Landesentwicklung besetzt.

Wie Uta Hirselandt weiter informierte, werden die Aktivitäten der einzelnen Projektgruppen durch sie koordiniert. Die Unterzeichner der Vereinbarung setzen in einer so genannten Lenkungsgruppe die Schwerpunkte für die weitere Arbeit und die Verwendung der zur Verfügung stehenden Fördermittel. So soll in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule ein Kompetenzzentrum für Stoffstrom- und Energiemanagement sowie ein Netzwerk für Biogas in der Region aufgebaut werden. Aber auch der Aufbereitung und Beseitigung von Brachflächen wird sich das Regionalmanagement widmen, wie Hirselandt sagte. Im Tourismus arbeitet man unter anderem an einer besseren und vor allem gemeinsamen Präsentation und Werbung der Region.

Als eine der ersten Aktivitäten wird das Regionalmanagement die Erarbeitung einer Konzeption für die Weiterentwicklung des BIC Nordhausen finanziell und inhaltlich unterstützen. Derweil – so Uta Hirselandt gegenüber nnz – beschäftigt sich die Marketinggruppe mit der Entwicklung einer einheitlichen Dachmarke für die Region und deren Umsetzung in einer Imagebroschüre und im Internet.

Hirselandt sei froh darüber, dass es endlich gelungen sei, die Entscheidungsträger in Stadt und Landkreis im Rahmen des Regionalmanagements „unter einen Hut zu bringen“ und die verfügbaren Kräfte der Region zu bündeln.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de