Brand-Serie wird vermutet
Dienstag, 15. März 2011, 11:48 Uhr
Wieder einmal registrieren Polizei und Feuerwehren in Nordhausen eine Häufung von Containerbränden. Dahinter, so die Informationen der nnz, könnten sich Serienbrandstifter verbergen.
Die Brände der zurückliegenden Nacht am Norma-Markt (siehe Fotos, nnz berichtete heute bereits) und in der Leimbacher Straße sind nur die Fortsetzung von anderen Bränden, die von der Nordhäuser Berufsfeuerwehr in den vergangenen Tagen und Nächten gelöscht werden mussten.
Brandstiftung? (Foto: privat)
Beispiele: Am 6. und 7. März wurden die Beamten zweimal zum Nordhäuser Petersberg gerufen. Dort wurde Schilfgras in Brand gesetzt. Im Februar wurden vier Müllcontainerbrände gelöscht. "Sicher, der Schaden konnte bislang immer in Grenzen gehalten werden. Doch es hätte auch schlimmer kommen können. Oftmals stehen die Container an Hauswänden oder in Einhausungen", berichtet der Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung.
Zu den materiellen Schäden können dann auch schnell Verletzte hinzukommen. Die Polizei hat bei allen Brandstiftungen die Ermittlungen aufgenommen. Sollten der oder die Täter gefasst werden, dann müssen die neben der strafrechtlichen Bewertung der Taten auch für die Schäden sowie für die Kosten der Feuerwehreinsätze aufkommen. "Und da kommen dann mal schnell einige Tausend Euro zusammen. Das Gokeln an Abfallbehältern ist also kein Kinderstreich, sondern gefährdet Leib und Leben von Menschen", meint Gerd Jung abschließend.
Autor: nnzDie Brände der zurückliegenden Nacht am Norma-Markt (siehe Fotos, nnz berichtete heute bereits) und in der Leimbacher Straße sind nur die Fortsetzung von anderen Bränden, die von der Nordhäuser Berufsfeuerwehr in den vergangenen Tagen und Nächten gelöscht werden mussten.
Brandstiftung? (Foto: privat)
Beispiele: Am 6. und 7. März wurden die Beamten zweimal zum Nordhäuser Petersberg gerufen. Dort wurde Schilfgras in Brand gesetzt. Im Februar wurden vier Müllcontainerbrände gelöscht. "Sicher, der Schaden konnte bislang immer in Grenzen gehalten werden. Doch es hätte auch schlimmer kommen können. Oftmals stehen die Container an Hauswänden oder in Einhausungen", berichtet der Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung. Zu den materiellen Schäden können dann auch schnell Verletzte hinzukommen. Die Polizei hat bei allen Brandstiftungen die Ermittlungen aufgenommen. Sollten der oder die Täter gefasst werden, dann müssen die neben der strafrechtlichen Bewertung der Taten auch für die Schäden sowie für die Kosten der Feuerwehreinsätze aufkommen. "Und da kommen dann mal schnell einige Tausend Euro zusammen. Das Gokeln an Abfallbehältern ist also kein Kinderstreich, sondern gefährdet Leib und Leben von Menschen", meint Gerd Jung abschließend.

