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nnz-Forum: Jugend fördern!

Donnerstag, 22. Mai 2003, 19:36 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Jugend soll auch im Landkreis Nordhausen stärker als bisher gefördert werden. Dafür haben sich jetzt die Bündnis/Grünen aus gesprochen. Wie sie ihre Aussage begründen und was sie fordern, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Im Landkreis und in der Stadt Nordhausen melden sich immer häufiger qualifizierte Jugendliche zu Wort. Zuerst war es die Jugend für Dora, gefolgt von der Regelschule Sollstedt, die mit ihrer innovativen Schulpolitik positive Signale über Kreis- und Landesgrenzen sendete und zahlreiche Preise erhielt. Das sozio-kulturelle Projekt „neueebenen“ wurde von Studenten der Fachhochschule initiiert und wird sicher in der Zukunft in unserer Stadt an Bedeutung gewinnen.

Auch Schüler des Bleicheröder Gymnasiums haben sich eingemischt. Mit Interesse und Verantwortung, Neugier und Fachverstand haben sich die Schüler der konfliktbeladenen Goldenen Aue angenommen im Zusammenhang mit der Planung eines Industriegebietes. Sie machten deutlich, dass vor der Planung hätte diskutiert werden müssen. Alle sind sich in der Region einig, Nordhausen soll wieder ein attraktiver Industriestandort werden. Mit Industrieansiedlungen, die weder innovativ sind, noch nachhaltig Arbeitsplätze sichern, enorme Subventionssummen verschlingen und Kulturlandschaften zerstören werden sich die Bündnisgrünen niemals einverstanden erklären.

Die Jugendlichen und ihre Lehrer haben mit ihren Initiativen und Projekten ein Zeichen gesetzt! Wir haben eine Jugend in der Region, die sich einmischt, Demokratie belebt und auf Bildungskompetenz setzt. Bildungskompetenz sichert Zukunft. Damit Jugendliche dem Abwanderungstrend aus der Region nicht folgen, werden Bündnis90/Die Grünen sich dafür einsetzen, dass es in der nächsten Legislaturperiode im Stadtrat und Kreistag ein Jugendparlament geben wird.
Gisela Hartmann, umweltpolitische Sprecherin der Thüringer Bündnisgrünen

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Autor: nnz

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