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Jury tagte im Kunsthaus Meyenburg

Donnerstag, 22. Mai 2003, 11:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Der "Nordhäuser Ilsetraut Glock-Grabe Preis" für Künstlerinnen und Künstler aus Mitteldeutschland soll zum dritten Mal verliehen werden. Für die Ermittlung des Preisträgers ist eine Jury verantwortlich. Die tagte gestern in Nordhausen und traf eine Vorauswahl.


Die fünfköpfige Jury saß zusammen, um zu entscheiden, wer in den Endausscheid des 3. Ilsetraut-Glock-Grabe-Graphikpreises der Stadt Nordhausen gelangt. Im Jahr 1999 war die erste Gewinnerin die Weimarer Künstlerin Petra Albrecht, die mit ihren Kunstwerken einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung auf dem Gebiet des farbigen Holzschnittes geleistet hat. Zwei Jahre später war Uta Zaumseil aus Mehla die Gewinnerin, die ebenfalls auf experimentelle Weise den Farbholzschnitt entwickelt. Beide Künstlerinnen hatten, wie es die Stifterin des Preises, Ilsetraut Glock, wünscht, Einzelausstellungen in der Kreissparkasse Nordhausen.

Zur dritten Ausschreibung hatten 113 Künstlerinnen und Künstler aus Thüringen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Sachsen 5 Dias von ihren Arbeiten eingesandt. Nach mehreren Auswahlrunden, innerhalb derer jedes Jurymitglied sein Votum in Form von Punkten an die Werke vergab – der Name des jeweiligen Künstlers war unbekannt -, erhielt man die 10 Preiskandidaten, aus deren Mitte die zweite Jury am 17. Juni 2003 anhand originaler Werke den Preisträger ermitteln wird. In diesem Jahr gibt es auch wieder einen Förderpreis, von der Kreissparkasse Nordhausen gestiftet.

Folgende 10 Künstler wurden für den Endausscheid ermittelt: Erik Buchholz, Gera, Thüringen, Eberhard Klauß, Böhlen, Sachsen, Milewa Popowa, Halle, Sachsen-Anhalt, Bernd Rückert, Lauscha, Thüringen, Reimund Stolle, Goldenstedt, Niedersachsen, Susanne Theumer, Höhnstedt, Thüringen, Martin Max, Weimar, Thüringen, Jens Elgner, Blankenburg, Sachsen-Anhalt, Fritz Dommel, Betheln, Niedersachsen und Katrin Gaßmann, Erfurt, Thüringen.

Als Techniken wurden bei den Kunstblättern der Holzschnitt, die Radierung, die Lithographie in Vielfalt verwendet, gleichfalls die Zeichnung und das Siebdruckverfahren. Auch Kombinationen mehrere Techniken wurden eingereicht. Die Bürgerinnen und Bürger, die am 5. Juli 2003 zur feierlichen Ausstellungseröffnung ins Kunsthaus Meyenburg kommen werden, sehen wieder eine breite Palette von künstlerischen Handschriften und können erleben, welche besondere Suggestion von Graphiken, schwarz-weiß oder farbig, ausgeht.
Autor: nnz

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