nnz-Doku: Umsatz und Rendite
Donnerstag, 22. Mai 2003, 10:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Eckes AG verweist auf ein erfolgreiches Jahr 2003 und legte heute die Zahlen vor. Innerhalb der doku-Reihe veröffentlicht die nnz die komplette Unternehmensinformation aus Nieder-Olm.
Deutschland gefestigt / 2003 gut gestartet
Für die Eckes-Gruppe, Nieder-Olm, war 2002 ein erfolgreiches Jahr. Das Getränkeunternehmen konnte seine führende Position in Europa weiter ausbauen. Hierzu trugen sowohl Wachstum aus eigener Kraft als auch die Integration des im Vorjahr erworbenen Marktführers für Fruchtgetränke in Frankreich bei. Das Ergebnis (EbIT) und die Gesamtkapitalrendite konnten abermals verbessert werden.
In unverändert schwierigem Markt- und Wettbewerbsumfeld konnte Eckes den Konzernumsatz 2002 um 7,9 Prozent auf 1.352 Mio. Euro inkl. 315 Mio. Euro Verbrauchsteuern steigern. Dabei wurde die im Vorjahr erworbene Joker S.A. in Frankreich erstmals einbezogen. Auf vergleichbarer Basis konnte ein Wachstum der Gruppe von 2,3 Prozent erzielt werden. Der Bereich Alkoholische Getränke steigerte den Umsatz ohne Verbrauchsteuer um 1,1 Prozent auf 367 Mio Euro, der Umsatz inkl. Verbrauchsteuer lag mit 675 Mio Euro praktisch auf Vorjahresniveau. Der Bereich Fruchtgetränke konnte seinen Umsatz um 18 Prozent auf 677 Mio. Euro steigern, bei einem organischen Wachstum von 4 Prozent. Sein Anteil am Gesamtumsatz inkl. Verbrauchsteuer wuchs so auf genau 50 Prozent, beim Umsatz ohne Verbrauchsteuer auf 64 Prozent.
Der Strategie entsprechend wuchs der Umsatz in beiden Unternehmens- bereichen vor allem außerhalb Deutschlands. Hier legte die Eckes-Gruppe um 15 Prozent auf 682 Mio. Euro zu und erzielte damit die Hälfte ihres Gesamtumsatzes im Ausland. Auf dem schwierigen Heimatmarkt konnte Eckes seine Position festigen; der Umsatz der deutschen Gesellschaften erhöhte sich insgesamt leicht von 661 auf 669 Mio. Euro.
Von besonderer Bedeutung für das Wachstum war auch im Geschäftsjahr 2002 eine Fülle von Neuprodukteinführungen in allen Ländern, mit denen Eckes aufgrund seiner Innovationskraft den Märkten zahlreiche Wachstumsimpulse gab.Das Ergebnis wurde durch den im Jahresdurchschnitt starken Dollar und gestiegene Rohstoffpreise belastet. Trotzdem erreichte Eckes aufgrund der positiven Umsatzentwicklung und der konsequent in der gesamten Gruppe weitergeführten Wertsteigerungsstrategie eine erneute erfreuliche Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen und Ertragssteuern (EbIT) um 13 Prozent auf 48,4 Mio. Euro (Vorjahr 42,9 Mio. Euro).
Die aus diesem Ergebnis abgeleitete Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) stieg auf 7,9 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Der Jahresüberschuss der Gruppe konnte aufgrund des erhöhten Finanzaufwands durch die Erstkonsolidierung von Joker und gestiegener Ertragssteuern nur leicht von 24,0 auf 24,2 Mio. Euro gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 19,8 auf 22,3 Prozent. Die Mitarbeiterzahl im Konzern per 31.12.2002 ging auf 2.463 (Vorjahr: 2.537) zurück, davon im Ausland 1.388 (Vorjahr: 1.404).
Ausblick 2003
Die Ergebnisse des ersten Quartals 2003 liegen im Rahmen der Planungen. Eckes ist daher zuversichtlich, auch in diesem Jahr die Ziele der Gruppe insgesamt zu erreichen.Herbert Verse: Seit Oktober 2002 und vor allem im ersten Quartal dieses Jahres war unsere Organisation durch die Unsicherheit aufgrund des geplanten Verkaufs des Unternehmensbereichs Alkoholische Getränke sehr belastet. Um so höher ist die Leistung unserer Mitarbeiter zu werten, die nicht nur ein erfolgreiches Jahr 2002 erzielt haben, sondern unser Geschäft auch in den ersten Monaten dieses Jahres plangemäß voran gebracht haben.
Dass wir den Verkauf der Alkoholsparte nun nicht weiter verfolgen, bedeutet keine Veränderung unsere generellen Strategie, die Position bei Fruchtgetränken beschleunigt auszubauen und bei den Alkoholischen Getränken die Ertragskraft sicherzustellen. Der gegenwärtige Zustand der Eckes-Gruppe ist eine solide Basis, um als innovativer Markenartikler weiter bestehen und wachsen zu können. Dieser Aufgabe werden wir uns mit ehrgeizigen Zielen und klaren Strategien unverändert mit beiden Unternehmensbereichen stellen.
Alkoholische Getränke:
National geführte Marken zeigen hohe ErtragskraftDie Eckes & Stock International GmbH (ESI), die europäische Führungs- gesellschaft des Unternehmensbereichs Alkoholische Getränke, konnte ihren Umsatz (ohne Verbrauchsteuer) mit alkoholischen Getränken um 1,1 Prozent auf 367 Mio. Euro steigern und zwar durch Wachstum im Ausland, das nun einen Umsatzanteil von fast 43 Prozent repräsentiert. In Deutschland lag der Umsatz im abgelaufenen Jahr mit 210 Mio. Euro (ohne Verbrauchsteuer) praktisch genau auf Vorjahr. Der Gesamtumsatz des Unternehmensbereiches Alkoholische Getränke erreichte inklusive Verbrauchsteuer 675 Mio. Euro und damit fast das Niveau des Vorjahrs (678 Mio. Euro).
Auf dem unverändert leicht rückläufigen Gesamtmarkt für Spirituosen in Europa (ohne GUS) von rund 2,6 Mrd. Liter hält ESI mit einem Absatzvolumen von knapp 85 Mio. Liter unverändert einen Anteil 3,2 Prozent. Alle ausländische Tochtergesellschaften konnten ihre Marktpositionen ausbauen, in Deutschland wurde die Position in wichtigen Marktsegmenten wie Korn und Sekt verbessert, bzw. bei Weinbrand gehalten. Während Deutschland und Österreich ihren Vorjahresumsatz trotz rückläufiger Märkte fast wiederholen konnten, sorgten Tschechien, mit einem erneuten Rekordjahr, und Italien für das Wachstum.
Die neuen Organisationen in Slowenien und der Slowakei konnten ihre Tätigkeit erfolgreich aufnehmen. In den europäischen Spirituosenmärkten, die von ESI mit eigenen Organisationen bearbeitet werden, beträgt der Gesamtmarktanteil 12 Prozent.
Eckes & Stock International begegnete den unverändert schwierigen Bedingungen auf den Märkten mit der konsequenten Fortsetzung der Wertsteigerungs-Strategie, durch Fokussierung der Marketing-Investitionen auf die Kernmarken (Chantré, Echter Nordhäuser, Fernet Stock, Keglevich, Limoncé und Stroh) und durch zahlreiche gezielte Neuprodukteinführungen sowie neue Distributionsmarken. In Deutschland konnte die Position auf dem Sektmarkt ausgebaut und die erfolgreiche Eintrittsposition auf dem Weinmarkt verdoppelt werden.
Die Ertragslage entwickelte sich weiter sehr erfreulich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EbIT) wuchs 2002 um 24 % auf 29,4 Mio. Euro (Vorjahr 23,8 Mio. Euro, so dass die entsprechende Umsatzrendite auf 8,2 Prozent (Vorjahr 6,6 %) und die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) auf 17,5 Prozent (Vorjahr 12,2%) stiegen.
Alkoholfreie Getränke:
Die Eckes-Granini GmbH & Co. KG, der Unternehmensbereich Alkoholfreie Getränke der Eckes-Gruppe, konnte im Jahr 2002 ihre strategische Position in Europa weiter verstärken. Die 2001 erworbenen Marktführer Marli in Finnland und Joker in Frankreich wurden in die Eckes-Granini-Organisation und ihre europäische Wachstumsstrategie integriert. Der Gesamtmarkt der fruchthaltigen Getränke in Europa einschließlich Russland wuchs auch im Jahr 2002 um gut 3 Prozent und erreichte ein Volumen von mehr als 12,5 Mrd. Liter.
Der Absatz von Eckes-Granini konnte durch die Akquisition und eigenes Wachstum um 15 Prozent auf 871 Mio. Liter gesteigert werden. Der volumenmäßige Gesamtmarktanteil von Eckes-Granini in Europa inkl. Russland stieg damit auf 6,6 Prozent ( Vorjahr 6,3), der wertmässige Marktanteil wird auf ca. 8 Prozent geschätzt. Eckes-Granini hat damit als europäischer Marktführer den Abstand zum Wettbewerb weiter vergrößert. Bezogen auf seine Kernmärkte (D, F, A, CH, H, E, PL, FIN) steigerte Eckes-Granini seinen mengenmäßigen Marktanteil auf rund 10 Prozent ( Vorjahr 9%).
Der Umsatz des Unternehmensbereiches wurde um 18 % auf 677 Mio Euro gesteigert. Auf vergleichbarer Basis erzielte Eckes-Granini ein internes Wachstum von über 4 %.Bei einem leichtem Umsatzrückgang auf dem deutschen Markt aufgrund von Preiserhöhungen war das Auslandsgeschäft mit einem Anstieg von 35 Prozent auf 454 Mio. Euro der Träger des Wachstums. Sein Anteil wuchs damit strategiekonform auf 66 Prozent.Getrieben wurde das Wachstum durch die Tochtergesellschaften in Ungarn, Spanien und der Schweiz sowie die Erstkonsolidierung von Joker in Frankreich. Die Gesellschaften Eckes-Granini Nordic und Eckes-Granini St. Petersburg haben ihre Aktivitäten für die zukünftige Weiterentwicklung des Geschäftes in Skandinavien, den baltischen Ländern und Russland erfolgreich aufgenommen.
Der Anteil der strategischen Marken von Eckes-Granini (granini, hohes C, Joker, Réa, Sio, Yo, Marli und Clippo) am Gesamtabsatz konnte auf über 80 Prozent gesteigert werden. Die europäische Marke granini wuchs mit 6 Prozent Absatzplus doppelt so stark wie der Gesamtmarkt.Wesentliches Element des Wachstums waren europaweit über 80 neue Produkte, dabei besonders Fruchtgetränke mit funktionellem Zusatznutzen, Erfrischungsgetränke und in hohem Masse Fruchtgetränke in Kunststoffflaschen, wie z.B. granini Orangensaft in transparentem PET.
Eckes-Granini erreichte im Jahr 2002 ein Ergebnis (EbIT) von 25,6 Mio. Euro (Vorjahr 23,7 Mio. Euro), trotz steigender Rohwarenpreise, insbesondere für Orangensaftkonzentrat, und des auch 2002 im Jahresdurchschnitt starken US-Dollars. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) lag aufgrund der erstmaligen Einbeziehung von Joker mit 7,1 Prozent leicht unter den 8,3 Prozent des Vorjahres.
Autor: nnzDeutschland gefestigt / 2003 gut gestartet
Für die Eckes-Gruppe, Nieder-Olm, war 2002 ein erfolgreiches Jahr. Das Getränkeunternehmen konnte seine führende Position in Europa weiter ausbauen. Hierzu trugen sowohl Wachstum aus eigener Kraft als auch die Integration des im Vorjahr erworbenen Marktführers für Fruchtgetränke in Frankreich bei. Das Ergebnis (EbIT) und die Gesamtkapitalrendite konnten abermals verbessert werden.
In unverändert schwierigem Markt- und Wettbewerbsumfeld konnte Eckes den Konzernumsatz 2002 um 7,9 Prozent auf 1.352 Mio. Euro inkl. 315 Mio. Euro Verbrauchsteuern steigern. Dabei wurde die im Vorjahr erworbene Joker S.A. in Frankreich erstmals einbezogen. Auf vergleichbarer Basis konnte ein Wachstum der Gruppe von 2,3 Prozent erzielt werden. Der Bereich Alkoholische Getränke steigerte den Umsatz ohne Verbrauchsteuer um 1,1 Prozent auf 367 Mio Euro, der Umsatz inkl. Verbrauchsteuer lag mit 675 Mio Euro praktisch auf Vorjahresniveau. Der Bereich Fruchtgetränke konnte seinen Umsatz um 18 Prozent auf 677 Mio. Euro steigern, bei einem organischen Wachstum von 4 Prozent. Sein Anteil am Gesamtumsatz inkl. Verbrauchsteuer wuchs so auf genau 50 Prozent, beim Umsatz ohne Verbrauchsteuer auf 64 Prozent.
Der Strategie entsprechend wuchs der Umsatz in beiden Unternehmens- bereichen vor allem außerhalb Deutschlands. Hier legte die Eckes-Gruppe um 15 Prozent auf 682 Mio. Euro zu und erzielte damit die Hälfte ihres Gesamtumsatzes im Ausland. Auf dem schwierigen Heimatmarkt konnte Eckes seine Position festigen; der Umsatz der deutschen Gesellschaften erhöhte sich insgesamt leicht von 661 auf 669 Mio. Euro.
Von besonderer Bedeutung für das Wachstum war auch im Geschäftsjahr 2002 eine Fülle von Neuprodukteinführungen in allen Ländern, mit denen Eckes aufgrund seiner Innovationskraft den Märkten zahlreiche Wachstumsimpulse gab.Das Ergebnis wurde durch den im Jahresdurchschnitt starken Dollar und gestiegene Rohstoffpreise belastet. Trotzdem erreichte Eckes aufgrund der positiven Umsatzentwicklung und der konsequent in der gesamten Gruppe weitergeführten Wertsteigerungsstrategie eine erneute erfreuliche Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen und Ertragssteuern (EbIT) um 13 Prozent auf 48,4 Mio. Euro (Vorjahr 42,9 Mio. Euro).
Die aus diesem Ergebnis abgeleitete Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) stieg auf 7,9 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Der Jahresüberschuss der Gruppe konnte aufgrund des erhöhten Finanzaufwands durch die Erstkonsolidierung von Joker und gestiegener Ertragssteuern nur leicht von 24,0 auf 24,2 Mio. Euro gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 19,8 auf 22,3 Prozent. Die Mitarbeiterzahl im Konzern per 31.12.2002 ging auf 2.463 (Vorjahr: 2.537) zurück, davon im Ausland 1.388 (Vorjahr: 1.404).
Ausblick 2003
Die Ergebnisse des ersten Quartals 2003 liegen im Rahmen der Planungen. Eckes ist daher zuversichtlich, auch in diesem Jahr die Ziele der Gruppe insgesamt zu erreichen.Herbert Verse: Seit Oktober 2002 und vor allem im ersten Quartal dieses Jahres war unsere Organisation durch die Unsicherheit aufgrund des geplanten Verkaufs des Unternehmensbereichs Alkoholische Getränke sehr belastet. Um so höher ist die Leistung unserer Mitarbeiter zu werten, die nicht nur ein erfolgreiches Jahr 2002 erzielt haben, sondern unser Geschäft auch in den ersten Monaten dieses Jahres plangemäß voran gebracht haben.
Dass wir den Verkauf der Alkoholsparte nun nicht weiter verfolgen, bedeutet keine Veränderung unsere generellen Strategie, die Position bei Fruchtgetränken beschleunigt auszubauen und bei den Alkoholischen Getränken die Ertragskraft sicherzustellen. Der gegenwärtige Zustand der Eckes-Gruppe ist eine solide Basis, um als innovativer Markenartikler weiter bestehen und wachsen zu können. Dieser Aufgabe werden wir uns mit ehrgeizigen Zielen und klaren Strategien unverändert mit beiden Unternehmensbereichen stellen.
Alkoholische Getränke:
National geführte Marken zeigen hohe ErtragskraftDie Eckes & Stock International GmbH (ESI), die europäische Führungs- gesellschaft des Unternehmensbereichs Alkoholische Getränke, konnte ihren Umsatz (ohne Verbrauchsteuer) mit alkoholischen Getränken um 1,1 Prozent auf 367 Mio. Euro steigern und zwar durch Wachstum im Ausland, das nun einen Umsatzanteil von fast 43 Prozent repräsentiert. In Deutschland lag der Umsatz im abgelaufenen Jahr mit 210 Mio. Euro (ohne Verbrauchsteuer) praktisch genau auf Vorjahr. Der Gesamtumsatz des Unternehmensbereiches Alkoholische Getränke erreichte inklusive Verbrauchsteuer 675 Mio. Euro und damit fast das Niveau des Vorjahrs (678 Mio. Euro).
Auf dem unverändert leicht rückläufigen Gesamtmarkt für Spirituosen in Europa (ohne GUS) von rund 2,6 Mrd. Liter hält ESI mit einem Absatzvolumen von knapp 85 Mio. Liter unverändert einen Anteil 3,2 Prozent. Alle ausländische Tochtergesellschaften konnten ihre Marktpositionen ausbauen, in Deutschland wurde die Position in wichtigen Marktsegmenten wie Korn und Sekt verbessert, bzw. bei Weinbrand gehalten. Während Deutschland und Österreich ihren Vorjahresumsatz trotz rückläufiger Märkte fast wiederholen konnten, sorgten Tschechien, mit einem erneuten Rekordjahr, und Italien für das Wachstum.
Die neuen Organisationen in Slowenien und der Slowakei konnten ihre Tätigkeit erfolgreich aufnehmen. In den europäischen Spirituosenmärkten, die von ESI mit eigenen Organisationen bearbeitet werden, beträgt der Gesamtmarktanteil 12 Prozent.
Eckes & Stock International begegnete den unverändert schwierigen Bedingungen auf den Märkten mit der konsequenten Fortsetzung der Wertsteigerungs-Strategie, durch Fokussierung der Marketing-Investitionen auf die Kernmarken (Chantré, Echter Nordhäuser, Fernet Stock, Keglevich, Limoncé und Stroh) und durch zahlreiche gezielte Neuprodukteinführungen sowie neue Distributionsmarken. In Deutschland konnte die Position auf dem Sektmarkt ausgebaut und die erfolgreiche Eintrittsposition auf dem Weinmarkt verdoppelt werden.
Die Ertragslage entwickelte sich weiter sehr erfreulich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EbIT) wuchs 2002 um 24 % auf 29,4 Mio. Euro (Vorjahr 23,8 Mio. Euro, so dass die entsprechende Umsatzrendite auf 8,2 Prozent (Vorjahr 6,6 %) und die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) auf 17,5 Prozent (Vorjahr 12,2%) stiegen.
Alkoholfreie Getränke:
Die Eckes-Granini GmbH & Co. KG, der Unternehmensbereich Alkoholfreie Getränke der Eckes-Gruppe, konnte im Jahr 2002 ihre strategische Position in Europa weiter verstärken. Die 2001 erworbenen Marktführer Marli in Finnland und Joker in Frankreich wurden in die Eckes-Granini-Organisation und ihre europäische Wachstumsstrategie integriert. Der Gesamtmarkt der fruchthaltigen Getränke in Europa einschließlich Russland wuchs auch im Jahr 2002 um gut 3 Prozent und erreichte ein Volumen von mehr als 12,5 Mrd. Liter.
Der Absatz von Eckes-Granini konnte durch die Akquisition und eigenes Wachstum um 15 Prozent auf 871 Mio. Liter gesteigert werden. Der volumenmäßige Gesamtmarktanteil von Eckes-Granini in Europa inkl. Russland stieg damit auf 6,6 Prozent ( Vorjahr 6,3), der wertmässige Marktanteil wird auf ca. 8 Prozent geschätzt. Eckes-Granini hat damit als europäischer Marktführer den Abstand zum Wettbewerb weiter vergrößert. Bezogen auf seine Kernmärkte (D, F, A, CH, H, E, PL, FIN) steigerte Eckes-Granini seinen mengenmäßigen Marktanteil auf rund 10 Prozent ( Vorjahr 9%).
Der Umsatz des Unternehmensbereiches wurde um 18 % auf 677 Mio Euro gesteigert. Auf vergleichbarer Basis erzielte Eckes-Granini ein internes Wachstum von über 4 %.Bei einem leichtem Umsatzrückgang auf dem deutschen Markt aufgrund von Preiserhöhungen war das Auslandsgeschäft mit einem Anstieg von 35 Prozent auf 454 Mio. Euro der Träger des Wachstums. Sein Anteil wuchs damit strategiekonform auf 66 Prozent.Getrieben wurde das Wachstum durch die Tochtergesellschaften in Ungarn, Spanien und der Schweiz sowie die Erstkonsolidierung von Joker in Frankreich. Die Gesellschaften Eckes-Granini Nordic und Eckes-Granini St. Petersburg haben ihre Aktivitäten für die zukünftige Weiterentwicklung des Geschäftes in Skandinavien, den baltischen Ländern und Russland erfolgreich aufgenommen.
Der Anteil der strategischen Marken von Eckes-Granini (granini, hohes C, Joker, Réa, Sio, Yo, Marli und Clippo) am Gesamtabsatz konnte auf über 80 Prozent gesteigert werden. Die europäische Marke granini wuchs mit 6 Prozent Absatzplus doppelt so stark wie der Gesamtmarkt.Wesentliches Element des Wachstums waren europaweit über 80 neue Produkte, dabei besonders Fruchtgetränke mit funktionellem Zusatznutzen, Erfrischungsgetränke und in hohem Masse Fruchtgetränke in Kunststoffflaschen, wie z.B. granini Orangensaft in transparentem PET.
Eckes-Granini erreichte im Jahr 2002 ein Ergebnis (EbIT) von 25,6 Mio. Euro (Vorjahr 23,7 Mio. Euro), trotz steigender Rohwarenpreise, insbesondere für Orangensaftkonzentrat, und des auch 2002 im Jahresdurchschnitt starken US-Dollars. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) lag aufgrund der erstmaligen Einbeziehung von Joker mit 7,1 Prozent leicht unter den 8,3 Prozent des Vorjahres.
