Pferdemarkt: Zwei Varianten?
Mittwoch, 21. Mai 2003, 18:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Pferdemarkt in Nordhausen soll ein neues Gesicht erhalten. Ein Einkaufszentrum wird entstehen. Das steht fest. Nur wann das alte Gesicht – die ehemalige Polizeidirektion – verschwindet, darüber scheint es einige Unklarheiten zu geben.
Dietrich Beyse (CDU) war in der Stadt Nordhausen schon (fast) immer fürs Bauen zuständig. Das wird am Pferdemarkt vor allem deutlich. In den 80er Jahren hat er unter anderem neben der Polizei die Platten gebaut, nun stellt er mit die politischen Weichen für den Abriß.
Abgerissen wird, soviel ist sicher. Doch während ein Vertreter des Investors in der vergangenen Woche im nnz-Gespräch sagte, dass er einen Abrissbeginn während der Landesgartenschau für wenig realistisch halte, teilte Dietrich Beyse den Mitgliedern des Nordhäuser Hauptausschusses mit, dass wohl schon in exakt einem Jahr die Abrissbirne ihre Arbeit aufnehmen werde. Einige Hauptausschüssler fanden das nicht gut. Sie merkten an, dass mit dem Abriß viel Lärm, Schutt und Staub verbunden wären, und das während der Landesgartenschau.
Vermutlich wird da noch etwas diskutiert werden müssen. Zeit haben die Verantwortlichen ja, denn erst einmal müssen diverse Verträge zwischen dem Investor, der Stadt, der Oberfinanzdirektion, der SWG und der WGB unterschrieben werden (siehe nnz-Archiv). Fakt ist bislang nur eines: Das Weihnachtsgeschäft des Jahres 2005 sollen die künftigen Händler der Altstadt-Arkaden mitnehmen. Und dann gehören die Plattenbauten, die einst Dietrich Beyse baute, längst der Vergangenheit an.
Autor: nnzDietrich Beyse (CDU) war in der Stadt Nordhausen schon (fast) immer fürs Bauen zuständig. Das wird am Pferdemarkt vor allem deutlich. In den 80er Jahren hat er unter anderem neben der Polizei die Platten gebaut, nun stellt er mit die politischen Weichen für den Abriß.
Abgerissen wird, soviel ist sicher. Doch während ein Vertreter des Investors in der vergangenen Woche im nnz-Gespräch sagte, dass er einen Abrissbeginn während der Landesgartenschau für wenig realistisch halte, teilte Dietrich Beyse den Mitgliedern des Nordhäuser Hauptausschusses mit, dass wohl schon in exakt einem Jahr die Abrissbirne ihre Arbeit aufnehmen werde. Einige Hauptausschüssler fanden das nicht gut. Sie merkten an, dass mit dem Abriß viel Lärm, Schutt und Staub verbunden wären, und das während der Landesgartenschau.
Vermutlich wird da noch etwas diskutiert werden müssen. Zeit haben die Verantwortlichen ja, denn erst einmal müssen diverse Verträge zwischen dem Investor, der Stadt, der Oberfinanzdirektion, der SWG und der WGB unterschrieben werden (siehe nnz-Archiv). Fakt ist bislang nur eines: Das Weihnachtsgeschäft des Jahres 2005 sollen die künftigen Händler der Altstadt-Arkaden mitnehmen. Und dann gehören die Plattenbauten, die einst Dietrich Beyse baute, längst der Vergangenheit an.
