Grünes Licht für Modell-Studiengang
Mittwoch, 21. Mai 2003, 12:44 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). Das Kabinett hat grünes Licht für den Start des modellhaften Bachelor-Studiengangs an der Fachhochschule Nordhausen gegeben. Damit wird die Attraktivität der Einrichtung weiter erhöht. Einzelheiten und Details wie immer schon heute in Ihrer nnz.
Public Management/Öffentliche Betriebswirtschaft bzw. Öffentliches Dienstleistungsmanagement nennt sich der neue Studiengang. Damit wird erstmalig in Thüringen die bisher den jeweiligen Ressortministerien vorbehaltene Ausbildung des gehobenen Verwaltungsdienstes gemeinsam mit einer Fachhochschule durchgeführt. In Kooperation mit der Verwaltungsfachhochschule in Gotha sollen bereits ab diesem Wintersemester ca. 30 Studierende in Nordhausen eine Ausbildung aufnehmen, welche nicht nur den Bachelorabschlussmit sondern gleichzeitig auch die Laufbahnberechtigung für den gehobenen Dienst vermitteln soll.
In den kommenden Wochen werden die zur Genehmigung durch die beteiligten Ministerien notwendigen weiteren Detailarbeiten erfolgen. Mit diesem Modellstudiengang bietet der Freistaat eine zeitgemäße Ausbildung für eine Tätigkeit in einer kunden- und dienstleistungsorientierten Verwaltung oder in privaten Dienstleistungseinrichtungen.
Erst jüngst, im Januar 2002, hatte sich Thüringen in seiner Empfehlung zur Entwicklung der Fachhochschulen unter Hinweis auf die neuen Herausforderungen an eine kunden- und dienstleistungs-orientierte Verwaltung für die Eingliederung der Ausbildung in das allgemeine Hochschulwesen ausgesprochen.
Der neue Studiengang Public Management ergänzt das Fächerspektrum der FH Nordhausen in idealer Weise. Neben den Ingenieurstudiengängen und den existierenden Studiengängen Betriebswirtschaft, Sozialmanagement und Gesundheits- und Sozialwesen ist damit eine vierte wichtige Säule errichtet, die das Ausbildungsprofil der jüngsten Hochschule des Freistaates abrundet. Wie auch die anderen innovativen Studiengänge der FH Nordhausen nimmt auch dieser Studiengang aktuelle Tendenzen der Wirtschaftsentwicklung auf.
In der öffentlichen Verwaltung ist eine bundesweit zunehmende Hinwendung zu neueren, betriebs-wirt-schaftlich orientierten Steuerungsinstrumenten zu beobachten. Die Novelle des Kommunalrechts in Thüringen wird einen beschleunigten Zuwachs der Privatisierung ehemals kommunaler Institutionen mit sich bringen, die weitgehend betriebswirtschaftlich zu steuern sein werden.
Der Wandel hin zum Dienstleistungsbetrieb Verwaltung wird mit diesem Studiengang nachhaltig gefördert. Ziel ist es, ein betriebswirtschaftliches und rechtswissenschaftliches Methodenwissen aufzubauen, um sowohl die Effizienz als auch die Qualitäts- und Leistungsorientierung im öffentlichen Sektor zu erhöhen. Gleichwohl bleiben auch die klassischen Ausbildungsbereiche insbesondere im Rechtsbereich nicht ausgespart. Folgerichtig werden auch die Absolventen des Modellstudiengangs die Laufbahn-berechtigung für den gehobenen Verwaltungsdienst erwerben.
Interessenten können sich aber bereits jetzt über den neuen Studiengang beim Studien-Service-Zentrum der FH Nordhausen FH Nordhausen informieren.
Autor: nnzPublic Management/Öffentliche Betriebswirtschaft bzw. Öffentliches Dienstleistungsmanagement nennt sich der neue Studiengang. Damit wird erstmalig in Thüringen die bisher den jeweiligen Ressortministerien vorbehaltene Ausbildung des gehobenen Verwaltungsdienstes gemeinsam mit einer Fachhochschule durchgeführt. In Kooperation mit der Verwaltungsfachhochschule in Gotha sollen bereits ab diesem Wintersemester ca. 30 Studierende in Nordhausen eine Ausbildung aufnehmen, welche nicht nur den Bachelorabschlussmit sondern gleichzeitig auch die Laufbahnberechtigung für den gehobenen Dienst vermitteln soll.
In den kommenden Wochen werden die zur Genehmigung durch die beteiligten Ministerien notwendigen weiteren Detailarbeiten erfolgen. Mit diesem Modellstudiengang bietet der Freistaat eine zeitgemäße Ausbildung für eine Tätigkeit in einer kunden- und dienstleistungsorientierten Verwaltung oder in privaten Dienstleistungseinrichtungen.
Erst jüngst, im Januar 2002, hatte sich Thüringen in seiner Empfehlung zur Entwicklung der Fachhochschulen unter Hinweis auf die neuen Herausforderungen an eine kunden- und dienstleistungs-orientierte Verwaltung für die Eingliederung der Ausbildung in das allgemeine Hochschulwesen ausgesprochen.
Der neue Studiengang Public Management ergänzt das Fächerspektrum der FH Nordhausen in idealer Weise. Neben den Ingenieurstudiengängen und den existierenden Studiengängen Betriebswirtschaft, Sozialmanagement und Gesundheits- und Sozialwesen ist damit eine vierte wichtige Säule errichtet, die das Ausbildungsprofil der jüngsten Hochschule des Freistaates abrundet. Wie auch die anderen innovativen Studiengänge der FH Nordhausen nimmt auch dieser Studiengang aktuelle Tendenzen der Wirtschaftsentwicklung auf.
In der öffentlichen Verwaltung ist eine bundesweit zunehmende Hinwendung zu neueren, betriebs-wirt-schaftlich orientierten Steuerungsinstrumenten zu beobachten. Die Novelle des Kommunalrechts in Thüringen wird einen beschleunigten Zuwachs der Privatisierung ehemals kommunaler Institutionen mit sich bringen, die weitgehend betriebswirtschaftlich zu steuern sein werden.
Der Wandel hin zum Dienstleistungsbetrieb Verwaltung wird mit diesem Studiengang nachhaltig gefördert. Ziel ist es, ein betriebswirtschaftliches und rechtswissenschaftliches Methodenwissen aufzubauen, um sowohl die Effizienz als auch die Qualitäts- und Leistungsorientierung im öffentlichen Sektor zu erhöhen. Gleichwohl bleiben auch die klassischen Ausbildungsbereiche insbesondere im Rechtsbereich nicht ausgespart. Folgerichtig werden auch die Absolventen des Modellstudiengangs die Laufbahn-berechtigung für den gehobenen Verwaltungsdienst erwerben.
Interessenten können sich aber bereits jetzt über den neuen Studiengang beim Studien-Service-Zentrum der FH Nordhausen FH Nordhausen informieren.
