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Sieg und Niederlage für C 1

Sonntag, 06. März 2011, 15:18 Uhr
Der C1-Nachwuchs des FSV Wacker Nordhausen hat am Wochenende zwei Spiele ausgetragen – mit unterschiedlichem Erfolg. Die spielerischen Einzelheiten von Thomas Rzehak...


Am Freitag stand für die C1-Junioren noch ein letzter Test gegen die SG NSV/Salza auf dem Plan. Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten, wobei die Salzaer die größeren Verluste kompensieren mussten. In der Folge entwickelte sich ein nahezu ausgeglichenes Spiel, welches die Salza-Jungen letztlich knapp mit 3:2 gewannen. Nach unnötigem 0:2-Rückstand konnte Jan Müller mit einer Turboleistung den sehenswerten Anschlusstreffer erzielen.

Im 2. Durchgang erhöhten die Salzaer auf 1:3. Einen der wenigen wirklich gelungenen Spielzüge Wackers konnten die Stadtnachbarn nur mit Foul unterbinden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jan souverän zum 2:3-Endstand. Somit erreichte Wacker ein achtbares Ergebnis, aber aufgrund der beidseitigen Personalprobleme bleiben einige Fragen weiter offen.

Nur 17 Stunden später galt es am Samstag gegen die Mannschaft des VfL Ellrich, einen gelungenen Rückrundenstart hinzulegen. Im Spiel außer Wertung auf verkürztem Großfeld sahen die Zuschauer ein wenig begeisterndes Nachwuchsspiel. Die Gäste waren sehr passiv und die Gastgeber fanden zunächst kaum zum eigenen Spiel.

Das 1:0 war noch sehenswert, denn eine Flanke verwandelt Jan Müller akrobatisch per Kopf zum Führungstor. Danach fehlten Laufbereitschaft, Spielfreude und Entschlossenheit, um dem Spiel eine klare Richtung zu geben. Nach deutlichen Worten zur Pause lief das Spiel etwas besser und unsere Jungen konnten das Ergebnis noch zu einem nie gefährdetem 4:0 ausbauen.

Alex Lehnert, Henry Sobottka und Tom Sondermann erzielten die weiteren Treffer zum absolut verdientem Heimerfolg. Somit hatte Wacker ein gelungener Start, welcher aber noch Luft nach oben offen lässt.

Seitens der KFA-Verantwortlichen sollte jedoch dringend nachgedacht werden, ob diese Spielform die optimale Lösung ist. Verkürztes Großfeld auf Kleinfeldtore gegen teilweise 3 Jahre ältere Gegenspieler bringt keine Mannschaft wirklich weiter. Natürlich sollen auch Mannschaften mit weniger Kindern am Spielbetrieb teilnehmen können, aber warum dann nicht zu reellen Bedingungen?
Thomas Rzehak
Autor: nnz

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