Wohnungen durchsucht
Montag, 19. Mai 2003, 10:38 Uhr
Nordhausen/Herzberg (nnz). Die nnz berichtete in der vergangenen Woche von Ermittlungen gegen einen ehemaligen Geschäftsführer eines Herzberger Druck- und Verlagshauses. Jetzt wurden weitere Details bekannt.
Zunächst seien es Ermittlungen steuerlicher Art gewesen, bestätigte Thomas Ziehe von der Braunschweiger Staatsanwaltschaft, die im Jahr 1998 von den Kölner Behörden nach Braunschweig abgegeben wurden. Die Ermittlungen führten dann schließlich zu weiteren möglichen Straftaten. Der Verdacht auf Untreue richte sich neben dem Ex-Geschäftsführer Sp. auch gegen andere Beschuldigte in mehreren Unternehmen, wobei Sp. schon eine zentrale Rolle zugestanden sei.
Derzeit würden die Staatsanwälte in Braunschweig sich durch ein Geflecht an Firmen wühlen, letztlich gehe es um über faktorierende Abrechnungsverfahren. Die Höhe und die Art und Weise der Verteilung des Gewinns werde derzeit ermittelt. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, seien vor zwei Wochen mehrere Wohnungen durchsucht worden. Darunter in Hattorf (Landkreis Osterode) und in einem Brandenburgischen Ferienhaus des ehemaligen Geschäftsführers. Der soll nach nnz-Informationen von 1991 bis 2001 in Herzberg die Geschäfte geführt haben. Wie ein Verlagssprecher gesagt habe, würde sich der Schaden für das Unternehmen in Höhe von mehreren Millionen Euro belaufen. Das wollte die Braunschweiger Staatsanwaltschaft allerdings nicht bestätigen.
Die Ermittlungen würden sich relativ komplex gestalten, vor allem durch das errichtete Geflecht aus Firmen und Scheinfirmen. Erste Ergebnisse könnten frühestens in sechs Wochen vorgestellt werden, so Thomas Ziehe.
Autor: nnzZunächst seien es Ermittlungen steuerlicher Art gewesen, bestätigte Thomas Ziehe von der Braunschweiger Staatsanwaltschaft, die im Jahr 1998 von den Kölner Behörden nach Braunschweig abgegeben wurden. Die Ermittlungen führten dann schließlich zu weiteren möglichen Straftaten. Der Verdacht auf Untreue richte sich neben dem Ex-Geschäftsführer Sp. auch gegen andere Beschuldigte in mehreren Unternehmen, wobei Sp. schon eine zentrale Rolle zugestanden sei.
Derzeit würden die Staatsanwälte in Braunschweig sich durch ein Geflecht an Firmen wühlen, letztlich gehe es um über faktorierende Abrechnungsverfahren. Die Höhe und die Art und Weise der Verteilung des Gewinns werde derzeit ermittelt. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, seien vor zwei Wochen mehrere Wohnungen durchsucht worden. Darunter in Hattorf (Landkreis Osterode) und in einem Brandenburgischen Ferienhaus des ehemaligen Geschäftsführers. Der soll nach nnz-Informationen von 1991 bis 2001 in Herzberg die Geschäfte geführt haben. Wie ein Verlagssprecher gesagt habe, würde sich der Schaden für das Unternehmen in Höhe von mehreren Millionen Euro belaufen. Das wollte die Braunschweiger Staatsanwaltschaft allerdings nicht bestätigen.
Die Ermittlungen würden sich relativ komplex gestalten, vor allem durch das errichtete Geflecht aus Firmen und Scheinfirmen. Erste Ergebnisse könnten frühestens in sechs Wochen vorgestellt werden, so Thomas Ziehe.
