Verdienstorden für Nordhäuser
Mittwoch, 14. Mai 2003, 16:28 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). In der Landeshauptstadt ist gestern der Thüringer Verdienstorden verliehen worden. Mit dem Orden wurde auch ein Nordhäuser ausgezeichnet. Wenn Sie wissen wollen, wer der verdiente Thüringer ist, dann klicken Sie doch einfach.
Zahntechnikermeister Wolfgang Zierow nahm gestern aus den Händen von Ministerpräsident Bernhard Vogel die Auszeichnung entgegen. Seitens der Stadt Nordhausen nahm Dezernent Dietrich Beyse (CDU) an der Veranstaltung teil. Ministerpräsident Vogel sagte in seiner Laudatio:
Wolfgang Zierow erlernte den Beruf eines Zahntechnikers und begann unmittelbar nach der Gesellenprüfung 1966 in Weimar im elterlichen zahntechnischen Labor zu arbeiten. Als Zahntechnikermeister übernahm er 1976 den väterlichen Betrieb Nordhäuser Dentallabor Zierow. Durch seine erfolgreiche Arbeit und sein berufliches Engagement erwarb er sich bei seinen Kollegen hohes Ansehen. 1987 wurde er zum Obermeister der Berufsgruppe Zahntechnik im damaligen Bezirk Erfurt ernannt.
Noch vor der Wende bemühte sich Herr Zierow, die nur noch in geringer Zahl existierenden privaten Laboratorien in einer berufständischen Organisation zu vereinen. Unmittelbar nach der Grenzöffnung knüpfte er Kontakte zu Berufskollegen, um die Erfahrungen der West-Innungen beim Aufbau des privaten Zahntechniker-Handwerks in den neuen Ländern zu nutzen. Herr Zierow hat somit hohen persönlichen Anteil an der Gründung der Zahntechniker-Innung in Thüringen, zu deren Landesobermeister er im Oktober 1990 gewählt wurde. 1992 ist die Thüringer Innung in den Bundesverband eingetreten. Herr Zierow wurde in den Vorstand des Verbandes deutscher Zahntechniker- Innungen gewählt.
In seinem eigenen zahntechnischen Labor beschäftigt Herr Zierow derzeit insgesamt 12 Personen, einschließlich 3 Auszubildende. Heute sind in der Zahntechniker-Innung 130 Laboratorien mit durchschnittlich je 8 bis 10 Beschäftigten organisiert. Herr Zierow vertritt mit hoher fachlicher Kompetenz und Engagement die Interessengemeinschaft, forciert die kooperative Zusammenarbeit untereinander und motiviert Innungsmitglieder und Beschäftigte durch sein Vorbild.
Sein besonderes Interesse gilt dem Zahntechniker-Nachwuchs und der Fortbildung. Herr Zierow rief die Gesellen- und Meisterprüfungsausschüsse ins Leben und trug mit dazu bei, dass in Thüringen die erste Meisterschule für das zahntechnische Handwerk in den neuen Ländern gegründet wurde. In den Jahren 1999 und 2002 wurde Herr Zierow Bundessieger bei der Ausbildung der Zahntechniker. Außerdem sorgte er dafür, dass Weiterbildungsmaßnahmen nach der Ausbildung der Zahntechniker zum Pflichtprogramm erhoben wurden.
Autor: nnz
Zahntechnikermeister Wolfgang Zierow nahm gestern aus den Händen von Ministerpräsident Bernhard Vogel die Auszeichnung entgegen. Seitens der Stadt Nordhausen nahm Dezernent Dietrich Beyse (CDU) an der Veranstaltung teil. Ministerpräsident Vogel sagte in seiner Laudatio: Wolfgang Zierow erlernte den Beruf eines Zahntechnikers und begann unmittelbar nach der Gesellenprüfung 1966 in Weimar im elterlichen zahntechnischen Labor zu arbeiten. Als Zahntechnikermeister übernahm er 1976 den väterlichen Betrieb Nordhäuser Dentallabor Zierow. Durch seine erfolgreiche Arbeit und sein berufliches Engagement erwarb er sich bei seinen Kollegen hohes Ansehen. 1987 wurde er zum Obermeister der Berufsgruppe Zahntechnik im damaligen Bezirk Erfurt ernannt.
Noch vor der Wende bemühte sich Herr Zierow, die nur noch in geringer Zahl existierenden privaten Laboratorien in einer berufständischen Organisation zu vereinen. Unmittelbar nach der Grenzöffnung knüpfte er Kontakte zu Berufskollegen, um die Erfahrungen der West-Innungen beim Aufbau des privaten Zahntechniker-Handwerks in den neuen Ländern zu nutzen. Herr Zierow hat somit hohen persönlichen Anteil an der Gründung der Zahntechniker-Innung in Thüringen, zu deren Landesobermeister er im Oktober 1990 gewählt wurde. 1992 ist die Thüringer Innung in den Bundesverband eingetreten. Herr Zierow wurde in den Vorstand des Verbandes deutscher Zahntechniker- Innungen gewählt.
In seinem eigenen zahntechnischen Labor beschäftigt Herr Zierow derzeit insgesamt 12 Personen, einschließlich 3 Auszubildende. Heute sind in der Zahntechniker-Innung 130 Laboratorien mit durchschnittlich je 8 bis 10 Beschäftigten organisiert. Herr Zierow vertritt mit hoher fachlicher Kompetenz und Engagement die Interessengemeinschaft, forciert die kooperative Zusammenarbeit untereinander und motiviert Innungsmitglieder und Beschäftigte durch sein Vorbild.
Sein besonderes Interesse gilt dem Zahntechniker-Nachwuchs und der Fortbildung. Herr Zierow rief die Gesellen- und Meisterprüfungsausschüsse ins Leben und trug mit dazu bei, dass in Thüringen die erste Meisterschule für das zahntechnische Handwerk in den neuen Ländern gegründet wurde. In den Jahren 1999 und 2002 wurde Herr Zierow Bundessieger bei der Ausbildung der Zahntechniker. Außerdem sorgte er dafür, dass Weiterbildungsmaßnahmen nach der Ausbildung der Zahntechniker zum Pflichtprogramm erhoben wurden.
