Und dann wie weiter?
Dienstag, 13. Mai 2003, 09:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Freude über einen Ausbildungsplatz ist angesichts der Marktsituation verständlich. Was aber passiert nach der Ausbildung? nnz ist dieser Frage in den beiden großen Verwaltungen in Nordhausen nachgegangen.
Elf junge Menschen absolvieren zur Zeit eine Ausbildung im Landratsamt Nordhausen, für fünf von ihnen wird es in diesen Tagen ernst. Sie büffeln für die Abschlussprüfungen. Doch neben dem Prüfungsstreß kommt noch ein anderer Unsicherheitsfaktor hinzu. Werden wir übernommen? Der Kreisausschuß des Kreistages hatte sich in den zurückliegenden Wochen klar dazu positioniert: Keine Übernahme, so die Entscheidung angesichts der angespannten Haushaltssituation.
Wie nnz aus dem Landratsam erfuhr, werde dennoch versucht, die jungen Leute mit Hilfe des Arbeitsamtes in anderen Unternehmen des Landkreises unterzubringen. Die Gespräche hierzu seien positiv angelaufen, bestätigte Manfred Thiel. Die Möglichkeit, Förderungen des Arbeitsamtes in Anspruch zu nehmen und die Ausgelernten befristet zu beschäftigen, sind im Bereich öffentlicher Verwaltungen jedoch begrenzt. Für das Landratsamt sei der Kreisausschuß auch gegen diese Variante gewesen, erfuhr die nnz. In diesem Jahr wird beim Ausbildungsbeginn auf Sparflamme gekocht, ein Azubi beginnt im Herbst seine Lehre.
In der Stadtverwaltung hingegen sollen im kommenden Ausbildungsjahr sechs junge Leute ihre ersten Schritte in der Arbeitswelt unternehmen. Derzeit befinden sich 18 in der Lehre, für sieben hat ebenfalls der Prüfungsstreß begonnen. Ob die nach erfolgreicher Prüfung übernommen werden, dazu gab es aus dem Rathaus noch keine Aussage. Der Streß geht also weiter.
Autor: nnzElf junge Menschen absolvieren zur Zeit eine Ausbildung im Landratsamt Nordhausen, für fünf von ihnen wird es in diesen Tagen ernst. Sie büffeln für die Abschlussprüfungen. Doch neben dem Prüfungsstreß kommt noch ein anderer Unsicherheitsfaktor hinzu. Werden wir übernommen? Der Kreisausschuß des Kreistages hatte sich in den zurückliegenden Wochen klar dazu positioniert: Keine Übernahme, so die Entscheidung angesichts der angespannten Haushaltssituation.
Wie nnz aus dem Landratsam erfuhr, werde dennoch versucht, die jungen Leute mit Hilfe des Arbeitsamtes in anderen Unternehmen des Landkreises unterzubringen. Die Gespräche hierzu seien positiv angelaufen, bestätigte Manfred Thiel. Die Möglichkeit, Förderungen des Arbeitsamtes in Anspruch zu nehmen und die Ausgelernten befristet zu beschäftigen, sind im Bereich öffentlicher Verwaltungen jedoch begrenzt. Für das Landratsamt sei der Kreisausschuß auch gegen diese Variante gewesen, erfuhr die nnz. In diesem Jahr wird beim Ausbildungsbeginn auf Sparflamme gekocht, ein Azubi beginnt im Herbst seine Lehre.
In der Stadtverwaltung hingegen sollen im kommenden Ausbildungsjahr sechs junge Leute ihre ersten Schritte in der Arbeitswelt unternehmen. Derzeit befinden sich 18 in der Lehre, für sieben hat ebenfalls der Prüfungsstreß begonnen. Ob die nach erfolgreicher Prüfung übernommen werden, dazu gab es aus dem Rathaus noch keine Aussage. Der Streß geht also weiter.
