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Die Ost-Seite wird aufgepeppt

Dienstag, 13. Mai 2003, 08:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Rautenstraße an sich hat in den zurückliegenden Monaten ein neues Out-Fit erhalten. In diesem Jahr soll sich aber noch vieles entlang der Magistrale ändern. Was alles geplant ist, das hat jetzt die nnz erfahren.


Computer-Animation Anfang Juli beginnt die Innen- und Außen-Neugestaltung der SWG-Wohnblocks auf der östlichen Seite der Rautenstraße. „Die Leistungen wurden in der vergangenen Woche ausgeschrieben. Wenn dabei alles glatt läuft, geht es im Sommer an den Blocks von der Nummer 10 bis 26 los“, sagte Carola Franke, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) Nordhausen. Bis zum Jahresende müssten die insgesamt 132 Wohnungen und 5 Gewerbe-Einheiten fertig saniert sein, „deshalb werden die Arbeiten parallel laufen: innen und außen. “

Die Wohnhäuser hinter der künftigen Wasserachse am unteren Ende der Rautenstraße könnten wegen ausbleibender Fördermittel erst ab 2004 saniert werden. „Die Mieter sind informiert“, sagte Frau Franke.

Im Inneren stehen Fensterwechsel sowie die komplette Erneuerung der Haustechnik - Sanitär, Heizung und Elektroanlagen - an. In einigen Wohnungen, die jetzt leer stünden, werde man darüber hinaus den Zuschnitt ändern. Geplant sei auch der Umbau von einigen Wohnräumen zu zweietagigen - sogenannten Maisonette-Wohnungen. Im Zuge der inneren Umgestaltung würden alle Wohnungen altenfreundlich umgebaut. „Alle Wohnungen werden zugleich so hergerichtet, dass sie an ein Notruf-System einer Sozialstation angeschlossen werden können. Trotz dieser alters-freundlichen Installation stünden die Wohnungen allen Bevölkerungsgruppen - nicht nur den Älteren - offen.

Von außen würden die gesamten Fassaden - die endgültige Farbgestaltung stehe hier noch nicht fest - erneuert; an sämtlichen Gebäuden werde man Fahrstühle an- bzw. einbauen. Weiterhin würden die Balkonanlagen erneuert und ergänzt. Die bisherigen Dachschrägen würden aufgerichtet und die Flachdächer saniert. „Es soll eine ordentliche Ansicht für die Besucher der Landesgartenschau geben, wenn sie vom Petersberg hinab auf die Stadt schauen“, so Frau Franke.

Hinter den Häusern würden die Park- und Anfahrbereiche neu geordnet, man werde Mülleinhausungen errichten und neues Grün - Bäume und Büsche - pflanzen. Die Möglichkeit zum Kurzzeit- und Behindertenparken und zur rückwärtigen Belieferung der Geschäfte bleibe bestehen.

„Sämtliche Wohnungen werden belegt sein - das zeigt schon jetzt die große Nachfrage“, sagte die Geschäftsführerin, die versicherte, dass es trotz der Sanierung beim angekündigten Quadratmeter-Mietpreis von weniger als fünf Euro bleiben werde. Die Kosten für die Sanierung beziffert Carola Franke auf rund sechs Millionen Euro. Rund vier Millionen davon seien Fördermittel in Form von zinsverbilligten Krediten.
Autor: nnz

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