nnz-Forum: Einsicht verweigert
Montag, 12. Mai 2003, 15:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach dem der Planungsverband und der Sachverständigenrat der Nordhäuser Wirtschaft für das Industriegebiet in der Goldenen Aue plädiert hatte, ist jetzt die Bürgerinitiative wieder am Zug. nnz veröffentlicht das BI-Statement im Forum.
Unsere Region braucht, wie viele andere Regionen in unserem Lande, seriöse Investoren, die bereit sind, langfristige Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Nicht die Lösung unserer kurzfristigen Probleme dürfen hier eine Rolle spielen, sondern die langfristige Sicherung der Arbeitsplatzversorgung. Nicht die Kleinen sollen in der Goldenen Aue angesiedelt werden, so der Planungsverband, sondern die Großen die eine Fläche von über 40 ha am Stück benötigen. Gerade diese Investoren verlangen von einem Industriestandort optimalste Vorraussetzungen.
Jegliche Unwägbarkeiten und Risiken führen bei dieser Investorengruppe zum sofortigen Verwerfen ihrer Pläne. Im Gegensatz zum Planungsverband und den Sprechern der Nordhäuser Wirtschaft, sieht die Bürgerinitiative diese optimalsten Vorraussetzungen beim Standort Goldene Aue nicht. Es ist deutlich kontraproduktiv dieses Gebiet schönzureden. Die Planungen für die Auslegung eines B-Plan-Entwurfes sind nicht abgeschlossen. Dementsprechend kann die Bürgerinitiative nicht feststellen, das den in großer Zahl eingereichten Einspruchsgründen Rechenschaft getragen wurden.
Die von der BI mehrfach geforderte öffentliche Diskussion, die in einem Mediationsverfahren enden sollte, wurde seitens des Planungsverbandes bis zum heutigen Tage nicht durchgeführt. Unsere Einsprüche, die wesentlich komplexer und umfangreicher sind, als der Öffentlichkeit durch den Planungsverband suggeriert wird, und die in der Vergangenheit bereits mehrfach veröffentlich wurden (nachzulesen unter www.bi-goldeneaue.de), sind bis zum heutigen Tage in keinem Punkt nachvollziehbar entkräftet worden. Unsere Bürgerinitiative versucht ständig, aktuelle Informationen aus dem Nordhäuser Rathaus zu erhalten. Leider versagt gerade diese Behörde dem Bürger die Einsichtnahme in Gutachten und Stellungnahmen.
Dies zeigte sich erst jüngst, als die Leiterin der Wirtschaftsförderung die Einsichtnahme in die Machbarkeitsstudie des vom Planungsverbandes zugesagten Gleisanschlusses versagte, obwohl sie gemäss dem Umweltinformationsgesetzt dazu verpflicht ist. Die Bürgerinitiative sieht daher z.Zt. keinerlei Gründe, von ihrer Ablehnung des Bebauungsplanes abzurücken. Die Bürgerinitiative führt zur Zeit sehr konstruktive Gespräche mit vielen Gremien. Daraus abzuleiten, die Bürgerinitiative würde die verfehlte Planung jetzt unterstützen ist abwegig. Es wäre aber sehr zu begrüßen, wenn eine konstruktive Diskussion auch mit der Nordhäuser Verwaltung stattfinden könnte.
Sich ausschließlich auf Veröffentlichungen in der Presse zu beschränken und dem persönlichen Dialog eine Absage zu erteilen, sind einer, für unsere Region konstruktiven Entwicklung nicht dienlich. Die Bürgerinitiative steht für Gespräche und einen Meinungsaustausch immer zur Verfügung. Leider scheint dies von einigen Mitgliedern des Planungsverbandes nicht gewollt. Es scheint leichter zu sein, das geschaffene Feindbild Bürgerinitiative aufrecht zu erhalten, als sich mit den Sorgen und Nöten von Menschen auseinander zu setzen.
Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Unsere Region braucht, wie viele andere Regionen in unserem Lande, seriöse Investoren, die bereit sind, langfristige Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Nicht die Lösung unserer kurzfristigen Probleme dürfen hier eine Rolle spielen, sondern die langfristige Sicherung der Arbeitsplatzversorgung. Nicht die Kleinen sollen in der Goldenen Aue angesiedelt werden, so der Planungsverband, sondern die Großen die eine Fläche von über 40 ha am Stück benötigen. Gerade diese Investoren verlangen von einem Industriestandort optimalste Vorraussetzungen.
Jegliche Unwägbarkeiten und Risiken führen bei dieser Investorengruppe zum sofortigen Verwerfen ihrer Pläne. Im Gegensatz zum Planungsverband und den Sprechern der Nordhäuser Wirtschaft, sieht die Bürgerinitiative diese optimalsten Vorraussetzungen beim Standort Goldene Aue nicht. Es ist deutlich kontraproduktiv dieses Gebiet schönzureden. Die Planungen für die Auslegung eines B-Plan-Entwurfes sind nicht abgeschlossen. Dementsprechend kann die Bürgerinitiative nicht feststellen, das den in großer Zahl eingereichten Einspruchsgründen Rechenschaft getragen wurden.
Die von der BI mehrfach geforderte öffentliche Diskussion, die in einem Mediationsverfahren enden sollte, wurde seitens des Planungsverbandes bis zum heutigen Tage nicht durchgeführt. Unsere Einsprüche, die wesentlich komplexer und umfangreicher sind, als der Öffentlichkeit durch den Planungsverband suggeriert wird, und die in der Vergangenheit bereits mehrfach veröffentlich wurden (nachzulesen unter www.bi-goldeneaue.de), sind bis zum heutigen Tage in keinem Punkt nachvollziehbar entkräftet worden. Unsere Bürgerinitiative versucht ständig, aktuelle Informationen aus dem Nordhäuser Rathaus zu erhalten. Leider versagt gerade diese Behörde dem Bürger die Einsichtnahme in Gutachten und Stellungnahmen.
Dies zeigte sich erst jüngst, als die Leiterin der Wirtschaftsförderung die Einsichtnahme in die Machbarkeitsstudie des vom Planungsverbandes zugesagten Gleisanschlusses versagte, obwohl sie gemäss dem Umweltinformationsgesetzt dazu verpflicht ist. Die Bürgerinitiative sieht daher z.Zt. keinerlei Gründe, von ihrer Ablehnung des Bebauungsplanes abzurücken. Die Bürgerinitiative führt zur Zeit sehr konstruktive Gespräche mit vielen Gremien. Daraus abzuleiten, die Bürgerinitiative würde die verfehlte Planung jetzt unterstützen ist abwegig. Es wäre aber sehr zu begrüßen, wenn eine konstruktive Diskussion auch mit der Nordhäuser Verwaltung stattfinden könnte.
Sich ausschließlich auf Veröffentlichungen in der Presse zu beschränken und dem persönlichen Dialog eine Absage zu erteilen, sind einer, für unsere Region konstruktiven Entwicklung nicht dienlich. Die Bürgerinitiative steht für Gespräche und einen Meinungsaustausch immer zur Verfügung. Leider scheint dies von einigen Mitgliedern des Planungsverbandes nicht gewollt. Es scheint leichter zu sein, das geschaffene Feindbild Bürgerinitiative aufrecht zu erhalten, als sich mit den Sorgen und Nöten von Menschen auseinander zu setzen.
Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue
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Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
