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Unkonventionelle Jugend

Samstag, 10. Mai 2003, 07:41 Uhr
Nordhausen (nnz). Bei der Diskussion um die Rente wird oftmals die Jugendpolitik vergessen. Nicht so in der Nordhäuser PDS. Die beschäftigt sich nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit der Jugend.


Der Nordhäuser PDS-Vorstand befasste sich in der zurückliegenden Woche unter anderem mit der Jugendpolitik und musste feststellen, dass die durch Jugendverbände seit bereits annähernd einem Jahr initiierte Gründung eines Jugendbeirates durch die Stadt weiterhin offensichtlich blockiert wird. Der Vorstand äußerte sein Unverständnis hierfür. Gerade in einer Zeit allgemeiner Politikverdrossenheit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn Jugendliche in sie betreffenden Entscheidungen Mitspracherecht erhalten wollen und so die demokratischen Spielregeln dieser Gesellschaft bewusst erleben und mitgestalten.

Die Jugendlichen sind sich trotz unterschiedlicher politischer Ausrichtung ihres jeweiligen Verbandes darin einig, notfalls auch mit unkonventionellen Methoden auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Die Nordhäuser PDS hat die Mitglieder der ihr nahestehenden „solid“ in diesem Vorhaben gestärkt. Schließlich geht es laut bereits erarbeitetem Satzungsentwurf unter anderem auch darum, „nicht nur auf Probleme aufmerksam zu machen, sondern konstruktiv an deren Lösung mitzuarbeiten“. Dieses Angebot, meint die PDS, darf sich die Stadt nicht entgehen lassen.
Autor: nnz

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