Kreistag - kurz und knapp
Dienstag, 06. Mai 2003, 19:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Haushaltsbeschluß stand erwartungsgemäß im Mittelpunkt der heutigen Kreistagssitzung. Außerdem wurde aber noch weiteres beschlossen und beredet. Themen waren zum Beispiel der Stellenplan und eine Fusion der Sparkassen.
Stellenplan
Landrat Joachim Claus (CDU) stellte den Kreistagsmitgliedern in seinem Bericht den aktuellen Stellenplan vor. Zum 1. Januar 2003 gab es in der Kreisverwaltung exakt 446,46 Planstellen. Zum jetzigen Zeitpunkt haben 27,75 Stellen einen sogenannten KW-Vermerk erhalten, zwei weitere Stellen sollen freigelenkt werden. Weiterhin haben bislang 71 Mitarbeiter der Kreisverwaltung einer freiwilligen Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit von zwei bis fünf Stunden zugestimmt, das seien rund 15 Prozent.
Sparkassen-Fusion
Aus Sicht der Nordthüringer Kreissparkassen gebe es momentan keine Veranlassung für Fusionen. Darüber seien sich sowohl der Vorstand der Nordhäuser Kreissparkasse als auch der Aufsichtsrat einig. Hintergrund der Frage von Winfried Theuerkauf waren die Fusion im Raum Erfurt sowie beabsichtigte Fusionen in Ostthüringen.
Einnahme-Rückstände
Bislang gebe es Rückstände bei der Zahlung der Kreis- und Schulumlage seitens der Städte und Gemeinden in Höhe von 4,1 Millionen Euro. Das sei rund die Hälfte der Gesamtforderungen der Verwaltung, so Landrat Claus. 14 Prozent der Forderungen resultieren aus dem Schullastenausgleich.
Ausbildungsstellenmarkt
In diesem Jahr haben sich bis Ende April 1.131 Jungen und Mädchen beim Arbeitsamt Nordhausen wegen einer Lehrstelle gemeldet. Bislang konnten 425 Ausbildungsplätze bereitgestellt werden. Derzeit suchen noch 905 junge Leute aus dem Landkreis Nordhausen einen Ausbildungsplatz, dem gegenüber stehen 278 freie Stellen.
Umstufung von Kreisstraßen
Der Kreistag hat heute mehrheitlich der Umstufung von Kreisstraßen zu Gemeindestraßen zugestimmt. In den nächsten Jahren sollen somit mehr als 25 Kilometer Straßen in die Trägerschaft der Kommunen übergehen. Künftig sind dann die Kommunen für die Unterhaltung der neuen Straßen zuständig. Vorerst allerdings nur für den Winterdienst. Die Umstufung macht sich erforderlich, da auch das Land Thüringen Landesstraßen herabstuft.
Autor: nnzStellenplan
Landrat Joachim Claus (CDU) stellte den Kreistagsmitgliedern in seinem Bericht den aktuellen Stellenplan vor. Zum 1. Januar 2003 gab es in der Kreisverwaltung exakt 446,46 Planstellen. Zum jetzigen Zeitpunkt haben 27,75 Stellen einen sogenannten KW-Vermerk erhalten, zwei weitere Stellen sollen freigelenkt werden. Weiterhin haben bislang 71 Mitarbeiter der Kreisverwaltung einer freiwilligen Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit von zwei bis fünf Stunden zugestimmt, das seien rund 15 Prozent.
Sparkassen-Fusion
Aus Sicht der Nordthüringer Kreissparkassen gebe es momentan keine Veranlassung für Fusionen. Darüber seien sich sowohl der Vorstand der Nordhäuser Kreissparkasse als auch der Aufsichtsrat einig. Hintergrund der Frage von Winfried Theuerkauf waren die Fusion im Raum Erfurt sowie beabsichtigte Fusionen in Ostthüringen.
Einnahme-Rückstände
Bislang gebe es Rückstände bei der Zahlung der Kreis- und Schulumlage seitens der Städte und Gemeinden in Höhe von 4,1 Millionen Euro. Das sei rund die Hälfte der Gesamtforderungen der Verwaltung, so Landrat Claus. 14 Prozent der Forderungen resultieren aus dem Schullastenausgleich.
Ausbildungsstellenmarkt
In diesem Jahr haben sich bis Ende April 1.131 Jungen und Mädchen beim Arbeitsamt Nordhausen wegen einer Lehrstelle gemeldet. Bislang konnten 425 Ausbildungsplätze bereitgestellt werden. Derzeit suchen noch 905 junge Leute aus dem Landkreis Nordhausen einen Ausbildungsplatz, dem gegenüber stehen 278 freie Stellen.
Umstufung von Kreisstraßen
Der Kreistag hat heute mehrheitlich der Umstufung von Kreisstraßen zu Gemeindestraßen zugestimmt. In den nächsten Jahren sollen somit mehr als 25 Kilometer Straßen in die Trägerschaft der Kommunen übergehen. Künftig sind dann die Kommunen für die Unterhaltung der neuen Straßen zuständig. Vorerst allerdings nur für den Winterdienst. Die Umstufung macht sich erforderlich, da auch das Land Thüringen Landesstraßen herabstuft.
