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WSV: Der "Schnäppchenjäger" ist wieder unterwegs!

Montag, 29. Januar 2001, 13:45 Uhr
WSVNordhausen (nnz). Es ist die hohe Zeit der Schnäppchenjäger. Monatelang mußte die besondere Spezies der Gattung Kunde ausharren, jetzt ist die Schonzeit vorbei und die Jagdzeit auf die purzelnden und fallenden Preise angesagt. Zwei Wochen haben die Jäger Zeit, sich mit nötigen und unnötigen Sachen einzudecken. Doch statt abzuwarten, wurde bereits in den ersten Stunden zugeschlagen. Doch der Nordhäuser Schnäppchenjäger mag das frühe Aufstehen überhaupt nicht. C&A (siehe nnz-Foto) in der Südharz-Galerie öffnete bereits um 8.00 Uhr seine Türen. Zu dieser Unzeit wurden zu Hause noch die einschlägigen Propekte mit verheißungsvollen Angeboten akribisch ausgewertet, wurden die heutigen und künftigen Schlachtpläne entwickelt. Erst gegen 10.00 Uhr rollte die erste Welle an, in den verschiedenen Kauftempeln wurden die Bollwerke gegen die Jägerflut aufgebaut, in Form von zusätzlichen Kassen. Denn selbst ein Schnäppchen will bezahlt sein, ehe es als Trophäe abtransportiert wird. Hosen, Jacken, Unterwäsche, Röcke, Socken - alles wurde begutachtet. Wichtig war natürlich der Preis, der Rest verkam zur Nebensache. Die Händler versprachen Nachlässe von 50 bis 70 Prozent. Super-Schnäppchen suggerierten fast den Eindruck, man bekäme noch was aus der Kasse, wenn man nur genug mitnehmen würde. So ist das eben beim WSV und das noch bis zum 10. Februar.
Autor: nnz

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