nnz-online

Belastung und Entlastung

Montag, 05. Mai 2003, 07:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit Getränkegutscheinen wollte sich die Nordhäuser Stadtverwaltung bei den „Innenstädtern“ für die Bau-Belastungen „rehabilitieren“. Das nimmt die Nordäuser SPD zum Anlaß, um weiter nach vorn zu blicken.


„Das Baugeschehen in der Stadt und in diesem Zusammenhang die täglich wechselnden Umleitungen stellen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie Gäste immer wieder aufs neue vor eine Geduldsprobe“ meint der Vorsitzende des Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr der Stadt, Andreas Wieninger (SPD).

Und weiter: „Dennoch hat der größte Teil der Menschen, im Bewusstsein das im Herbst die großen Baumaßnamen abgeschlossen sein werden, Verständnis dafür. Dafür muss ihnen an dieser Stelle einmal Respekt gezollt werden.“ In wenigen Tagen wird der südliche Teil der Zeppelinbrücke für den Verkehr frei gegeben. Dadurch erhält auch die IGENO-Schienenfahrzeug GmbH die längst überfällige, den Anforderungen entsprechende Zufahrt.

Mit der kompletten Fertigstellung des Bauwerkes im Herbst diesen Jahres wird auch die Schrankenanlage der HSB entfallen, da die gesamten Gleisanlagen von der Brücke überspannt werden. „Somit werden wir im gesamten Bereich der Unterstadt eine völlig veränderte Verkehrssituation vorfinden, zumal auch schon die Ein- und Ausfahrten des Parkhauses der Südharzgalerie geändert wurden“, meint Wieninger.

Mit der Aufnahme des Nahverkehrsbetriebes der Straßenbahn mit den neuen Combino-Fahrzeugen bis Ilfeld werden sich ab dem 1.Mai 2004 die Schranken in der Freiherr vom Stein Strasse öfter schließen. Zu einer wesentlichen Entlastung dieses Bereiches trägt auch die Zeppelinbrücke bei. Außerdem werden das Gewerbegebiet Darrweg und die Super- und Verbrauchermärkte in diesem Bereich leichter zu erreichen sein.

“Zu dieser Problematik haben wir auf den Mitgliederversammlungen der SPD informiert, in zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt immer wieder Anregungen und Hinweise erhalten und diese durch die SPD Stadtratfraktion in die Planungen mit einfließen lassen“, so Wieninger weiter.

Es werde weiterhin notwendig sein, die Verkehrsströme in diesem Bereich zu beobachten um eventuell mit veränderten Vorfahrtsregelungen oder Ampelschaltungen zur weiteren Verbesserung des Verkehrsflusses zu sorgen. Auch die Beschilderung mit Hinweisschildern zur Autobahn A 38 kann im Stadtgebiet noch nicht befriedigen. Dort gebe es dringenden Handlungsbedarf.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de