Wie viel Einwohner auf einen Arzt?
Donnerstag, 01. Mai 2003, 13:15 Uhr
Nordhausen (nnz). Haben Sie sich auch schon manchmal über volle Wartezimmer in Arztpraxen geärgert. Das alles ist vielleicht ganz normal. Denn die Statistiker des Freistaates haben jetzt errechnet, wie viel Einwohner theoretisch auf einen Arzt kommen. Wenn auch Sie das wissen wollen, dann klicken Sie doch einfach auf MEHR.
Am Jahresende 2002 übten in Thüringen 7 686 Ärztinnen und Ärzte ihren Beruf aus. Das waren 26 Ärzte bzw. 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit sank nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Zahl der durchschnittlich zu betreuenden Einwohner je Arzt gegenüber dem Jahresende 2001 von 315 auf 311. Ende 2001 wurden bundesweit 277 Einwohner von einem Arzt betreut (Angaben für das Jahr 2002 liegen für Deutschland noch nicht vor).
Fast die Hälfte der von der Landesärztekammer Thüringen registrierten Ärztinnen und Ärzte (48,2 Prozent) war in stationären Einrichtungen angestellt, 43,8 Prozent waren in ambulanten Praxen tätig, darunter fast 97 Prozent in der eigenen Praxis. Weitere rund 8 Prozent waren in Behörden oder sonstigen Bereichen tätig. Von den 7 686 Thüringer Ärzten waren mehr als die Hälfte (52,3 Prozent) Männer.
Die 3 251 von der Landesärztekammer Thüringen registrierten niedergelassenen Ärzte betreuten durchschnittlich 736 Thüringer Bürger.
In den kreisfreien Städten war die Ärztedichte mit 532 Einwohnern je niedergelassenen Arzt deutlich höher als in den Landkreisen. In der Stadt Eisenach ermittelte das Thüringer Landesamt für Statistik mit 457 Einwohnern je niedergelassenen Arzt den niedrigsten Wert unter den kreisfreien Städten.
In der Summe der Landkreise waren die niedergelassenen Ärzte recht rar. Die Arztdichte betrug hier durchschnittlich 835 Einwohner je niedergelassenen Arzt. Die wenigsten Ärzte praktizierten im Landkreis Sömmerda. Hier wurden fast 1 000 Einwohner (996) von einem Arzt in seiner Praxis betreut. Im Landkreis Sonneberg waren es 717 Einwohner je Arzt.
Von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten praktizierten u.a. 1 395 (42,9 Prozent) als praktische Ärzte bzw. Fachärzte für Allgemeinmedizin, 426 (13,1 Prozent) als Facharzt für Innere Medizin, 262 (8,1 Prozent) als Facharzt für Gynäkologie, 191 (5,9 Prozent) als Facharzt für Kinderheilkunde und 151 (4,6 Prozent) als Facharzt für Augenheilkunde.
Autor: nnzAm Jahresende 2002 übten in Thüringen 7 686 Ärztinnen und Ärzte ihren Beruf aus. Das waren 26 Ärzte bzw. 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit sank nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Zahl der durchschnittlich zu betreuenden Einwohner je Arzt gegenüber dem Jahresende 2001 von 315 auf 311. Ende 2001 wurden bundesweit 277 Einwohner von einem Arzt betreut (Angaben für das Jahr 2002 liegen für Deutschland noch nicht vor).
Fast die Hälfte der von der Landesärztekammer Thüringen registrierten Ärztinnen und Ärzte (48,2 Prozent) war in stationären Einrichtungen angestellt, 43,8 Prozent waren in ambulanten Praxen tätig, darunter fast 97 Prozent in der eigenen Praxis. Weitere rund 8 Prozent waren in Behörden oder sonstigen Bereichen tätig. Von den 7 686 Thüringer Ärzten waren mehr als die Hälfte (52,3 Prozent) Männer.
Die 3 251 von der Landesärztekammer Thüringen registrierten niedergelassenen Ärzte betreuten durchschnittlich 736 Thüringer Bürger.
In den kreisfreien Städten war die Ärztedichte mit 532 Einwohnern je niedergelassenen Arzt deutlich höher als in den Landkreisen. In der Stadt Eisenach ermittelte das Thüringer Landesamt für Statistik mit 457 Einwohnern je niedergelassenen Arzt den niedrigsten Wert unter den kreisfreien Städten.
In der Summe der Landkreise waren die niedergelassenen Ärzte recht rar. Die Arztdichte betrug hier durchschnittlich 835 Einwohner je niedergelassenen Arzt. Die wenigsten Ärzte praktizierten im Landkreis Sömmerda. Hier wurden fast 1 000 Einwohner (996) von einem Arzt in seiner Praxis betreut. Im Landkreis Sonneberg waren es 717 Einwohner je Arzt.
Von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten praktizierten u.a. 1 395 (42,9 Prozent) als praktische Ärzte bzw. Fachärzte für Allgemeinmedizin, 426 (13,1 Prozent) als Facharzt für Innere Medizin, 262 (8,1 Prozent) als Facharzt für Gynäkologie, 191 (5,9 Prozent) als Facharzt für Kinderheilkunde und 151 (4,6 Prozent) als Facharzt für Augenheilkunde.
