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Computer weiter auf Vormarsch

Dienstag, 29. April 2003, 15:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Zeitalter von Bits und Bytes gibt es immer noch Menschen, die sich dem nicht mehr ganz so neuem Medium Computer bisher verschlossen haben. Wie es in Thüringen um die „User“ bestellt ist, lesen Sie in der nnz.


Die Ausstattung der privaten Haushalte in Thüringen mit neuen Information- und Kommunikationstechniken nimmt ständig zu. In sechs von zehn Thüringer Haushalten gehört der PC zum Inventar. Die Zahl der Haushalte mit Zugang zum Internet und Online-Diensten war Anfang des Jahres 2002 nahezu sechs Mal so hoch wie Anfang des Jahres 1999 und lag bei 36 Prozent. In vielen Haushalten gibt es mehr als ein Mobiltelefon, so kommen auf 100 Haushalte 96 Handys oder Autotelefone. Der Ausstattungsgrad der Haushalte mit Anrufbeantwortern lag Anfang 2002 bei 43,2 Prozent.

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anhand von Ergebnissen der Laufenden Wirtschaftsrechnungen privater Haushalte mitteilt, nimmt die Ausstattung der privaten Haushalte in Thüringen mit neuen Information- und Kommunikationstechniken ständig zu. Anfang des Jahres 1999 besaßen vier von zehn Haushalten in Thüringen einen Personalcomputer (PC) - im früheren Bundesgebiet war es zum damaligen Zeitpunkt ein Haushalt mehr. Drei Jahre später, also Anfang 2002, gehört in sechs von zehn Thüringer Haushalten der PC zum Inventar. Damit gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Thüringen und dem früheren Bundesgebiet hinsichtlich des Ausstattungsgrades der Privaten Haushalte mit Personalcomputern.

Weitaus dynamischer ist die Entwicklung bei der Nutzung des Internets und von Online-Diensten. Anfang des Jahres 1999 nutzten 6 Prozent der Thüringer Haushalte das Internet bzw. Online-Dienste. Anfang des Jahres 2002 war die Zahl der Haushalte mit Zugang zum Internet und Online-Diensten nahezu sechs Mal so hoch und lag bei 36 Prozent. Während stationäre Telefone in nahezu jedem Haushalt vorhanden sind, befinden sich Mobiltelefone (Handys und Autotelefone) ungebremst auf dem Vormarsch. Der Ausstattungsgrad hat sich in drei Jahren von 15,2 Prozent auf 68,8 Prozent im Jahr 2002 erhöht, wobei im Jahr 2001 der größte Anstieg (26 Prozent) zu verzeichnen war. Damit verfügen mehr als zwei Drittel aller Haushalte über ein Mobiltelefon. Da jedoch in vielen Haushalten mehr als ein Mobiltelefon vorhanden ist, kommen auf 100 Haushalte 96 Handys oder Autotelefone. Weiterhin beliebt sind Anrufbeantworter. Hier stieg der Ausstattungsgrad der Haushalte von Anfang 1999 bis Anfang 2002 von 34,8 auf 43,2 Prozent.
Autor: nnz

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