Mit Pistolen gegen Rottweiler
Donnerstag, 24. April 2003, 16:20 Uhr
Nordhausen (nnz). Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Nordhäuser Tierheims haben Nordhäuser Polizeibeamte am Mittwoch einen frei laufenden Rottweiler eingefangen. Dabei wurde auch geschossen.
Kurz vor 15.00 Uhr hatte eine Frau der Polizei mitgeteilt, dass an der Iberg-Talsperre ein Rottweiler unbeaufsichtigt herum läuft, der sich gegenüber Menschen aggressiv verhält. Es sei aber noch niemand gebissen worden. Das Tierheim wurde alarmiert und eine Streifenwagenbesatzung in Marsch gesetzt. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurden sie von dem Hund sofort angegriffen. Durch zwei Warnschüsse in die Luft wurde der Hund zunächst in die Flucht geschlagen.
Anschließend tauchte er immer wieder im freien Gelände zwischen Herrmannsacker und Stempeda auf. Es war nicht möglich, ihn mit der Fangleine einzufangen. Wenn sich die Beamten und der Mitarbeiter des Tierheims näherten, griff der Hund wieder an. Zwischenzeitlich war der Rottweiler in das Wasser der Talsperre gesprungen, um dann auf das Grundstück des Staumeisters zu laufen. In der dortigen Garage konnte das Tier dann mit Zaunfeldern in eine Ecke gedrängt und mit der Fangleine eingefangen werden.
Während den mehrfachen Versuchen, den Hund einzufangen, mussten wiederholt Schüsse aus den Dienstpistolen zum Schutz der Beamten abgegeben werden. Verletzt wurde dabei niemand, auch der Hund wurde unversehrt im Tierheim untergebracht. Der Halter des Tieres konnte bisher nicht ermittelt werden.
Autor: nnzKurz vor 15.00 Uhr hatte eine Frau der Polizei mitgeteilt, dass an der Iberg-Talsperre ein Rottweiler unbeaufsichtigt herum läuft, der sich gegenüber Menschen aggressiv verhält. Es sei aber noch niemand gebissen worden. Das Tierheim wurde alarmiert und eine Streifenwagenbesatzung in Marsch gesetzt. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurden sie von dem Hund sofort angegriffen. Durch zwei Warnschüsse in die Luft wurde der Hund zunächst in die Flucht geschlagen.
Anschließend tauchte er immer wieder im freien Gelände zwischen Herrmannsacker und Stempeda auf. Es war nicht möglich, ihn mit der Fangleine einzufangen. Wenn sich die Beamten und der Mitarbeiter des Tierheims näherten, griff der Hund wieder an. Zwischenzeitlich war der Rottweiler in das Wasser der Talsperre gesprungen, um dann auf das Grundstück des Staumeisters zu laufen. In der dortigen Garage konnte das Tier dann mit Zaunfeldern in eine Ecke gedrängt und mit der Fangleine eingefangen werden.
Während den mehrfachen Versuchen, den Hund einzufangen, mussten wiederholt Schüsse aus den Dienstpistolen zum Schutz der Beamten abgegeben werden. Verletzt wurde dabei niemand, auch der Hund wurde unversehrt im Tierheim untergebracht. Der Halter des Tieres konnte bisher nicht ermittelt werden.
