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Menschen essen lieber zu Hause

Donnerstag, 24. April 2003, 14:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Ausgeh-Laune ist bei den Thüringern nicht so groß. Auch bei dem leiblichen Wohl wird am Geld geknausert. Wie es um die Gastronomie bestellt ist, lesen Sie in der nnz.


Im Thüringer Gastgewerbe wurden auch im Februar 2003 Umsatzrückgänge verbucht. Die einzelnen Branchen waren hiervon in unterschiedlichem Maße betroffen. Es wurden mehr Personen auf Teilzeit- und weniger auf Vollzeitbasis beschäftigt. Insgesamt ging die Anzahl der Beschäftigten jedoch deutlich zurück. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, setzten die Thüringer Unternehmen des Gastgewerbes nach vorläufigen Ergebnissen im Februar 2003 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 5,4 Prozent weniger um als im Februar 2002. Real, also preisbereinigt, betrug der Rückgang 6,2 Prozent.

Bundesweit gingen die Umsätze im Februar 2003 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um nominal 7,5 Prozent und real 8,4 Prozent zurück. In allen drei Branchen des Thüringer Gastgewerbes wurden Umsatzverluste verbucht: Am geringsten waren die Einbußen mit nominal 1,1 Prozent und real 2,0 Prozent im Beherbergungsgewerbe. Das Gaststättengewerbe musste ein Minus von nominal 6,1 Prozent und real 7,0 Prozent hinnehmen. Kantinen und Caterer meldeten weiterhin zweistellige Umsatzrückgänge. Hier wurde im Februar 2003 nominal 14,1 Prozent und real 14,9 Prozent weniger umgesetzt als im vergleichbaren Vorjahresmonat.

Im Thüringer Gastgewerbe waren im Februar dieses Jahres 5,6 Prozent Personen weniger beschäftigt als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten verminderte sich um 8,2 Prozent. Im Gegenzug waren auf Teilzeitbasis 0,5 Prozent mehr Personen tätig.
Autor: nnz

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