Thüringer nicht im Kaufrausch
Mittwoch, 23. April 2003, 14:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Geld ist knapp bei den Thüringern, es muss an jeder Ecke gespart werden. Wie es jedoch im Vergleich zu den anderen Bundesländern aussieht, erfahren Sie in der nnz.
Der Umsatzrückgang im Thüringer Einzelhandel fiel im Februar 2003 etwas höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Entwicklung in den einzelnen Branchen wies jedoch deutliche Unterschiede auf. Vom Arbeitsplatzabbau waren vorwiegend Vollzeitbeschäftigte betroffen. Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Februar 2003 nominal, das bedeutet in jeweiligen Preisen, 1,0 Prozent weniger Waren um als im Februar 2002. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 0,3 Prozent. Beide Monate hatten die gleiche Anzahl an Verkaufstagen.
Damit konnten die Thüringer Einzelhändler nicht an das im Januar erzielte Umsatzplus anknüpfen. Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen etwas höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen im Februar 2003 nominal um 0,2 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats. Preisbereinigt waren es 0,4 Prozent mehr. Die Entwicklung in den einzelnen Branchen wies jedoch deutliche Unterschiede auf.
Im sonstigen Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) wurde im Februar 2003 nominal 1,8 Prozent und real 3,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat umgesetzt. Ebenfalls Umsatzzuwächse verbuchten mit nominal 3,9 bzw. 1,0 Prozent und real 0,5 bzw. 2,1 Prozent der nicht in Verkaufsräumen tätige Einzelhandel (darunter zählt insbesondere der Versandhandel) und der Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädi-schen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken. Umsatzeinbußen hingegen musste der sonstige Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) hinnehmen. Hier wurde das Ergebnis vom Februar 2002 um nominal 5,7 Prozent und real 5,2 Prozent unterschritten.
Mit einem Minus von nominal 8,4 Prozent und real 8,2 Prozent waren die Umsatz-rückgänge im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren - dazu gehören Reformwarengeschäfte, Süßwarengeschäfte u.a. - am höchsten. Im Thüringer Einzelhandel waren im Februar dieses Jahres 4,1 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Februar 2002. Vom Arbeitsplatzabbau waren vorwiegend Vollzeitbeschäftigte betroffen (- 7,0 Prozent). Auf Teilzeitbasis wurden 1,3 Prozent weniger Personen beschäftigt.
Autor: nnzDer Umsatzrückgang im Thüringer Einzelhandel fiel im Februar 2003 etwas höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Entwicklung in den einzelnen Branchen wies jedoch deutliche Unterschiede auf. Vom Arbeitsplatzabbau waren vorwiegend Vollzeitbeschäftigte betroffen. Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Februar 2003 nominal, das bedeutet in jeweiligen Preisen, 1,0 Prozent weniger Waren um als im Februar 2002. Real, also preisbereinigt, betrug der Umsatzrückgang 0,3 Prozent. Beide Monate hatten die gleiche Anzahl an Verkaufstagen.
Damit konnten die Thüringer Einzelhändler nicht an das im Januar erzielte Umsatzplus anknüpfen. Der Umsatzrückgang fiel in Thüringen etwas höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland lagen im Februar 2003 nominal um 0,2 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats. Preisbereinigt waren es 0,4 Prozent mehr. Die Entwicklung in den einzelnen Branchen wies jedoch deutliche Unterschiede auf.
Im sonstigen Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) wurde im Februar 2003 nominal 1,8 Prozent und real 3,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat umgesetzt. Ebenfalls Umsatzzuwächse verbuchten mit nominal 3,9 bzw. 1,0 Prozent und real 0,5 bzw. 2,1 Prozent der nicht in Verkaufsräumen tätige Einzelhandel (darunter zählt insbesondere der Versandhandel) und der Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädi-schen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken. Umsatzeinbußen hingegen musste der sonstige Facheinzelhandel (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen, Möbeln usw.) hinnehmen. Hier wurde das Ergebnis vom Februar 2002 um nominal 5,7 Prozent und real 5,2 Prozent unterschritten.
Mit einem Minus von nominal 8,4 Prozent und real 8,2 Prozent waren die Umsatz-rückgänge im Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren - dazu gehören Reformwarengeschäfte, Süßwarengeschäfte u.a. - am höchsten. Im Thüringer Einzelhandel waren im Februar dieses Jahres 4,1 Prozent weniger Personen beschäftigt als im Februar 2002. Vom Arbeitsplatzabbau waren vorwiegend Vollzeitbeschäftigte betroffen (- 7,0 Prozent). Auf Teilzeitbasis wurden 1,3 Prozent weniger Personen beschäftigt.
