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Mit dem Rad zu Ostern für den Frieden

Sonntag, 20. April 2003, 15:59 Uhr
Nordhausen (nnz). In diesem Jahr erlebte die Ostermarschaktion der Friedensbewegung durch den Irak-Krieg einen Aufschwung. Und so hatte sich denn auch der Nordhäuser Friedenskreis auf einen etwas anderen Empfang vorbereitet...


Kundgebung Von Leipzig über Halle, Hettstedt, Sangerhausen nach Nordhausen: So lautete in diesem Jahr die Route der radfahrenden Ostermarschierer. Bereits gestern kamen die rund 100 Radfahrer in Nordhausen an. Bei strömendem Regen hatten die Radler wahrlich keine große Freude auf ihrer Strecke zwischen Sangerhausen und Nordhausen. Wie Matthias Mitteldorf (PDS) der nnz sagte, waren die bis „auf die Knochen durchweicht“. Die Profiradler des diesjährigen Ostermarsches waren jedoch auch darauf vorbereitet. Kaum in der Unterkunft in einer Nordhäuser Turnhalle angekommen, gab es auch schon heißen Tee.

Freund und Helfer Heute stand in Nordhausen ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora auf dem Programm. Im Anschluß die Kundgebung auf dem Blasiikirchplatz in Nordhausen. Auch ein paar friedensbewegte Nordhäuser waren gekommen. 99 blaue Luftballons wurden verteilt, sie stiegen als Symbol für den Frieden in den sonnigen Osterhimmel.

Mit den Radlern war auch die Nordhäuser Polizei unterwegs. Und die Beamten hatten sich der Logistik der Osterradler angepasst. Eine Fahrradstreife begleitete den Pulk durch die Stadt. Nach dem Happening auf dem Platz vor der Blasii-Kirche wurden dann die Räder in einen Truck verladen. Die Rücktour nach Leipzig sollte für die Friedensbewegten ein wenig entspannender sein ­ trotz des schönes Wetters.
Autor: nnz

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