Agieren statt reagieren
Dienstag, 18. Januar 2011, 12:56 Uhr
Dioxine sind ein tückisches Gift. Man kann sie nicht sehen, nicht riechen und nicht schmecken. Ihr Nachweis verursacht hohe Kosten und wird deshalb oft vermieden. Die Nordhäuser Bündnisgrünen fordern auch deshalb ein koordiniertes Agieren der zuständigen Behörden...
Dioxine können überall auf der Erde in der Luft, im Boden, im Wasser in mehr oder minder bedenklichen Konzentrationen zu finden sein. Zum Beispiel in der Folge von Vulkanausbrüchen, Feuerrodungen, großen Brandereignissen, unsachgemäßer Behandlung bzw. Verbrennung von Abfall, darunter insbesondere Sperrmüll aus Altmöbeln. Aus guten Gründen ist das Verbrennen von Möbeln vom Sperrmüll strengstens verboten.
Dioxine fallen potentiell auch bei der Produktion von Chemikalien, in den Abwässern der Papier- und Zellstoffproduktion, bei thermischen Prozessen der Metallgewinnung und -verarbeitung, Fett- und Altölgewinnung an. Sie sind u.a. enthalten in Schlacken und Aschen, in Klärschlämmen sowie Deponiesickerwässern. Diese Aufzählung ist nicht abschließend.
Durch Pflanzenschutzmittel oder Klärschlamm gelangen Dioxine ebenfalls in die Luft und in den Boden. Das Freisetzen von Dioxinen bei Katastrophen wie Vulkanausbrüchen, Feuerbrunst u.a. sind dramatisch genug. Der kriminellen Energie durch Beimischung von giftigen Abfällen unter das Tierfutter, wie zur Zeit öffentlich diskutiert und verfolgt, oder wie vor Jahren vom Umweltamt des Landkreises aufgedeckte Beimischungen industrieller Klärschlämme unter das Düngegut für die Felder von Landwirten, kann nur durch strenges Überwachen durch Fachpersonal begegnet werden.
Wird nicht genügend kontrolliert gelangen auch Dioxine über kontaminierte Böden bzw. Pflanzen über die Futter- und Nahrungsmittelkette in die Körper von Tier und Mensch. Dioxine sind sogenannte Summationsgifte, die nicht abgebaut werden und sich besonders im Fettgewebe und in der Leber von Mensch und Tier anreichern und so schwere Störungen im Immunsystem, Nervensystem und im Hormonhaushalt anrichten bzw. verschiedene Krebsarten provozieren können.
Dioxine sind keineswegs nur ein Problem für die Bauern, die Landwirtschaft und das produzierende Lebensmittelgewerbe, sondern ein generelles ernst zu nehmendes Umweltproblem. Durch den Eintrag belasteter Abwässer, Deponiesickerwässer oder Klärschlämme in den Boden und damit in das Grundwasser, schließt sich der verhängnisvolle Kreislauf.
Die Verantwortung für die Politiker sehen die Bündnisgrünen in der generellen Minimierung von Umweltbelastungen zum Schutz und Wohl der Bürger. Effiziente Kontrollen sind unerlässlich. Sind sie doch in jedem Fall preiswerter als die Beseitigung der Folgeschäden. Eine kontinuierliche Bildungsarbeit bereits in den Schulen ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben. Die öffentliche Aufklärung und Information bieten dem Bürger den größtmöglichen Schutz, nicht zuletzt durch gewonnenes Wissen und Kompetenz.
Gisela Hartmann, Vorstand Kreisverband
Autor: nnzDioxine können überall auf der Erde in der Luft, im Boden, im Wasser in mehr oder minder bedenklichen Konzentrationen zu finden sein. Zum Beispiel in der Folge von Vulkanausbrüchen, Feuerrodungen, großen Brandereignissen, unsachgemäßer Behandlung bzw. Verbrennung von Abfall, darunter insbesondere Sperrmüll aus Altmöbeln. Aus guten Gründen ist das Verbrennen von Möbeln vom Sperrmüll strengstens verboten.
Dioxine fallen potentiell auch bei der Produktion von Chemikalien, in den Abwässern der Papier- und Zellstoffproduktion, bei thermischen Prozessen der Metallgewinnung und -verarbeitung, Fett- und Altölgewinnung an. Sie sind u.a. enthalten in Schlacken und Aschen, in Klärschlämmen sowie Deponiesickerwässern. Diese Aufzählung ist nicht abschließend.
Durch Pflanzenschutzmittel oder Klärschlamm gelangen Dioxine ebenfalls in die Luft und in den Boden. Das Freisetzen von Dioxinen bei Katastrophen wie Vulkanausbrüchen, Feuerbrunst u.a. sind dramatisch genug. Der kriminellen Energie durch Beimischung von giftigen Abfällen unter das Tierfutter, wie zur Zeit öffentlich diskutiert und verfolgt, oder wie vor Jahren vom Umweltamt des Landkreises aufgedeckte Beimischungen industrieller Klärschlämme unter das Düngegut für die Felder von Landwirten, kann nur durch strenges Überwachen durch Fachpersonal begegnet werden.
Wird nicht genügend kontrolliert gelangen auch Dioxine über kontaminierte Böden bzw. Pflanzen über die Futter- und Nahrungsmittelkette in die Körper von Tier und Mensch. Dioxine sind sogenannte Summationsgifte, die nicht abgebaut werden und sich besonders im Fettgewebe und in der Leber von Mensch und Tier anreichern und so schwere Störungen im Immunsystem, Nervensystem und im Hormonhaushalt anrichten bzw. verschiedene Krebsarten provozieren können.
Dioxine sind keineswegs nur ein Problem für die Bauern, die Landwirtschaft und das produzierende Lebensmittelgewerbe, sondern ein generelles ernst zu nehmendes Umweltproblem. Durch den Eintrag belasteter Abwässer, Deponiesickerwässer oder Klärschlämme in den Boden und damit in das Grundwasser, schließt sich der verhängnisvolle Kreislauf.
Die Verantwortung für die Politiker sehen die Bündnisgrünen in der generellen Minimierung von Umweltbelastungen zum Schutz und Wohl der Bürger. Effiziente Kontrollen sind unerlässlich. Sind sie doch in jedem Fall preiswerter als die Beseitigung der Folgeschäden. Eine kontinuierliche Bildungsarbeit bereits in den Schulen ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben. Die öffentliche Aufklärung und Information bieten dem Bürger den größtmöglichen Schutz, nicht zuletzt durch gewonnenes Wissen und Kompetenz.
Gisela Hartmann, Vorstand Kreisverband
