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Sanierungsprogramm läuft weiter

Sonntag, 13. April 2003, 09:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) wird auch in diesem Jahr an ihrem Ziel festhalten, die Wohn- und Lebensbedingungen ihrer Mitglieder weiter nachhaltig zu verbessern. Dafür wird die WBG rund 4,5 Millionen Euro bereitstellen. Mehr dazu wie immer in Ihrer nnz.


Elemente Komplexe Sanierungen und Modernisierungen in gewohnt hoher Qualität, teilweise verbunden mit umfangreichen Zuschnittsänderungen durch Zusammenlegung von Wohnungen, werden in diesem Jahr wieder für viele alte und neue Mieter ein angenehmeres Wohnen in der WBG ermöglichen.

Die größte Maßnahme wird die Sanierung der 54 Wohnungen in der Conrad-Fromann-Straße 1-4 sein. Hier werden das Flachdach saniert, die Fassade gedämmt, Balkonbrüstungen erneuert und Balkone dort angebaut, wo bisher noch keine vorhanden waren. Weiterhin kommen neue Fenster und Wohnungstüren hinzu. Die Elektrik, die Ver- und Entsorgungsleitungen und die Sanitärausstattung sollen erneuert sowie die Bäder gefliest werden.

Ein Novum für die Genossenschaft ist, dass erstmals auch Personenaufzüge angebaut werden. Die Aufzüge sollen die Wohnungen in den oberen Etagen langfristig für eine dauerhafte Vermietung noch interessanter machen. Rund 1,6 Millionen Euro sind hierfür veranschlagt. Leider kann der WBG-Vorstand zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine eindeutige Aussage zum Beginn des Baugeschehens machen, da für die Umsetzung des Projektes Förderdarlehen des Landes Thüringen beantragt wurden, der Bewilligungsbescheid aber leider noch auf sich warten lässt.

Weiterhin sind die Hausnummern 49-55 in der Conrad-Fromann-Straße „betroffen“. Hier wird eine Teilsanierung des Gebäudes und der 50 Wohnungen erfolgen. Baubeginn wird hier in den Wohnungen gleich nach Ostern sein und die Kosten werden ca. 580.000 Euro betragen.

In dieser Zeit werden auch die Arbeiten in der Halleschen Straße 34 - 40 mit 24 Wohnungen beginnen, wo die vor einigen Jahren begonnene Sanierung fortgesetzt und beendet wird. Hier werden das Dach komplett erneuert, eine Fundamentsanierung mit Erneuerung der Kellerausgänge durchgeführt, neue Fenster in den Treppenhäusern, Kellern und Nebenräumen sowie neue Wohnungseingangstüren eingebaut.

Umfangreiche Zuschnittsveränderungen mit all den anderen üblichen Arbeiten für eine komplexe Sanierung und Modernisierung wird es in der Sangerhäuser Straße 22-30 geben. Hier entstehen unter anderem einige große Wohnungen mit über 100 Quadratmeter Wohnfläche mit großen Bädern und Wohnküchen.

Auch bei der WBG wird in diesem Jahr der Rückbau von Wohnungen weitergehen. Wie im Stadtentwicklungskonzept festgelegt, sind die Häuser Thomas-Müntzer-Straße 9-13 und Jacob-Plaut-Straße 19-23 mit insgesamt 49 WE in diesem Jahr zum Abriss vorgesehen. Die Kosten hierfür werden fast vollständig durch Fördermittel des Bundes und des Landes gedeckt und belaufen sich auf rund 170.000 Euro.
Autor: nnz

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