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Spendenrekord geknackt

Dienstag, 04. Januar 2011, 09:20 Uhr
Die Thüringer waren in den vergangenen Tagen und Wochen recht spendabel. Vor allem hatten sie für die Aktion "Thüringen sagt ja zu Kindern" in ihre Taschen gegriffen...


Der PARITÄTISCHE Thüringen ist vom Ergebnis der Aktion „Thüringen sagt ja zu Kindern“ überwältigt. Über 130.000 Euro Spendengelder zeigen, wie ernst die Menschen in Thüringen es mit den Kindern und ihrer Sorge um sie meinen. „Es zeugt von eindrucksvoller Solidarität, dass die Thüringer so viel gespendet haben“, sagt Reinhard Müller, Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN Thüringen.

Das es sich bei den Spenden mehrheitlich um Einzelspenden handelt, ist besonders erfreulich. „Die vielen kleinen Spenden zeigen, dass die Kampagne mitten in der Gesellschaft angekommen ist“, so Müller. Die Kampagne hat wieder einmal gezeigt, dass die Menschen nicht nur sensibel für die Belange von Kindern sind, sondern auch bereit sind dafür zu spenden. Aus Sicht des PARITÄTISCHEN ist das auch ein Ergebnis der Berichterstattung in den Medien.

„Unter dem Eindruck der aktuellen Haushaltslage von Land und Kommunen ist solch ein Spendenergebnis für die ausgewählten Projekte ein sensationeller Start ins neue Jahr. Darüber hinaus ist es ein guter Grund weiter, zu machen und die Aktion „Thüringen sagt ja zu Kindern“ in die fünfte Runde gehen zu lassen“, freut sich Müller mit Blick auf das nächste Weihnachtsfest.

Natürlich kann eine so erfolgreiche Kampagne nicht der Ersatz für notwendige Leistungen sein, die das Land und die Kommunen bereitstellen müssen. „Das wäre geradezu zynisch und würde die Bürger nicht ermutigen sich weiterhin so intensiv zu engagieren“, gibt Landesgeschäftsführer Müller zu bedenken. In diesem Zusammenhang erinnert Müller an die erst kürzlich getroffen Aussagen zur Systemrelevanz der sozialen Infrastruktur.

„Angesichts der Haushaltssituation in Bund, Land und Kommunen müssen wir 2011 alles daran setzten weiter an guten Rahmenbedingungen für die sozialen Dienstleistungen zu arbeiten“, sagt Müller.
Autor: nnz

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