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Grüne Bilanz

Donnerstag, 30. Dezember 2010, 17:02 Uhr
"Das erste Jahrzehnt im 21. Jahrhundert liegt hinter uns. Die Bilanz für unsere Region ist nicht schlecht, müsste und kann besser werden, damit wir mit Erfolg in das zweite Jahrzehnt starten können." Das sagt Gisela Hartmann der nnz. Weitere Bündnisgrüne Bilanzen und Ausblicke mit einem kleinen Klick...


"Erfolg, das heißt Zuzug von Unternehmen, die nachhaltige Arbeitsplätze schaffen, Zuzug junger Familien, die das Leben in der Region aktiv mitbestimmen und mitgestalten. Erfolg, das sind Kultur- und Bildungseinrichtungen, die für alle Altersgruppen Erlebnis- und Entwicklungschancen bieten. Die soziale Kälte darf nicht Fuß fassen.

Die Bilanz: Vier große Baulücken im Zentrum der Stadt (Am Hagen, Pferdemarkt, Engelsburg und Gumpertstraße) 20 Jahre nach der Wiedervereinigung sind für die positive Entwicklung der Stadt gefährlich. Der Gefahr des städtebaulichen Qualitätsverlustes durch zweit- und drittklassige Lösungen muss begegnet werden. Die Stadt braucht dringend eine streng abgestimmte Gesamtlösung für das Zentrum. Die drei Schwerpunkte, Pferdemarkt, Blasii Kirchplatz und die Verkehrskonzeption für die Altstadt müssen als Einheit betrachtet werden. Die Charmepotentiale und die Anziehungskraft der Stadt Nordhausen sind nicht zuletzt in einer Qualitätslösung für das Stadtzentrum zu finden.

Bündnis 90/Die Grünen setzt auf qualifizierte gemeinsame Schulentwicklungschancen durch Synergieeffekte in Qualität und Kosten. Sie werden sich im Stadtrat dafür einsetzen, das die zur Landesgartenschau gesetzten Maßstäbe „Grün in der Stadt“ nicht verloren gehen. Sie werden sich kraftvoll für die Ansiedlung von Unternehmen engagieren, die dem weltweiten Anspruch auf weiteren Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen durch Flächenversiegelung entgegenwirken.

"Vieles ist schön und auch gut in unserer Region aber so manches ist nicht schön und auch nicht gut. Am Guten wollen wir uns freuen, aber unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf die Defizite aus Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen. Um diese genau benennen zu können, bedarf es einer Vision aller Bürger für ihre Stadt. Viele Gespräche im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass die Bürger sehr wohl Nordhausen mitgestalten wollen. Engagement wächst nur, wenn das Recht auf Mitsprache gegeben ist."
Autor: nnz

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