Wahlkampf mit Schablone
Montag, 07. April 2003, 07:15 Uhr
Werther (nnz). In Werther wird am kommenden Wochenende gewählt. Während sich Amtsinhaber Klaus Hummitzsch (PDS) in vornehmer Sicherheit wägt, ziehen die Wahlkämpfer von CDU und SPD durch das Werthersche Land. Die eine mit einem gewissen Standard an Professionalität, die anderen mit Marketing-Mittelmaß.
Die interessierte Öffentlichkeit im Landkreis Nordhausen weiß der CDU sei Dank dass es Bürgermeisterwahlen in Werther geben wird. Die CDU veröffentlicht Termine, schickt Pressemitteilungen in die mediale Welt und lädt Landespolitiker ein. Die PDS schweigt ob ihres kommunalen Leuchtturms, die SPD übt sich in der Herausgabe von Flyern. Die Generalprobe war wohl die Bürgermeisterwahl im Mackenrode am 9. Februar. Damals überraschte die SPD die Hohensteinische Wählerschaft. Gewonnen hatte jedoch CDU-Mann Höche.
In Werther soll die Konstellation ähnlich ein, mit anderen Vorzeichen. In CDU- und SPD-Kreisen ist man sich der Vormacht-Stellung eines Klaus Hummitzsch bewusst. Da schwingt in vielen Gesprächen sehr viel Anerkennung für den Verwaltungsfachmann mit. Interessant scheint wohl nur noch, wer zweiter oder dritter Gewinner der Wahl wird.
Das weiß man vor allem in der SPD. Für den eher ruhigen Martin Schulze wurde denn auch der Hohensteinische Flyer nur diskret überarbeitet. Was ich will, das beantwortete Karl-Heinz Ehrhardt in Mackenrode unter anderem: mich stark für die Chancengleichheit der einzelnen Ortschaften der Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger engagieren. Martin Schulze in Werther: mich stark für die Chancengleichheit der einzelnen Ortschaften der Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger engagieren.
Und dann haben sich die sozialdemokratischen Wahlkampfstrategen auch noch die Jugend vorgenommen. In Mackenrode soll den Jugendlichen Möglichkeit und Raum für die Gestaltung ihrer Freizeit gegeben werden, um die bestehenden Bindungen an ihre Heimat zu erhalten und neue zu schaffen. Und nun raten sie mal, was mit der Jugend in Werther passieren soll? Worin das Spezifische für Werther besteht? Die Antwort werden wir ihnen ersparen.
Autor: nnzDie interessierte Öffentlichkeit im Landkreis Nordhausen weiß der CDU sei Dank dass es Bürgermeisterwahlen in Werther geben wird. Die CDU veröffentlicht Termine, schickt Pressemitteilungen in die mediale Welt und lädt Landespolitiker ein. Die PDS schweigt ob ihres kommunalen Leuchtturms, die SPD übt sich in der Herausgabe von Flyern. Die Generalprobe war wohl die Bürgermeisterwahl im Mackenrode am 9. Februar. Damals überraschte die SPD die Hohensteinische Wählerschaft. Gewonnen hatte jedoch CDU-Mann Höche.
In Werther soll die Konstellation ähnlich ein, mit anderen Vorzeichen. In CDU- und SPD-Kreisen ist man sich der Vormacht-Stellung eines Klaus Hummitzsch bewusst. Da schwingt in vielen Gesprächen sehr viel Anerkennung für den Verwaltungsfachmann mit. Interessant scheint wohl nur noch, wer zweiter oder dritter Gewinner der Wahl wird.
Das weiß man vor allem in der SPD. Für den eher ruhigen Martin Schulze wurde denn auch der Hohensteinische Flyer nur diskret überarbeitet. Was ich will, das beantwortete Karl-Heinz Ehrhardt in Mackenrode unter anderem: mich stark für die Chancengleichheit der einzelnen Ortschaften der Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger engagieren. Martin Schulze in Werther: mich stark für die Chancengleichheit der einzelnen Ortschaften der Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger engagieren.
Und dann haben sich die sozialdemokratischen Wahlkampfstrategen auch noch die Jugend vorgenommen. In Mackenrode soll den Jugendlichen Möglichkeit und Raum für die Gestaltung ihrer Freizeit gegeben werden, um die bestehenden Bindungen an ihre Heimat zu erhalten und neue zu schaffen. Und nun raten sie mal, was mit der Jugend in Werther passieren soll? Worin das Spezifische für Werther besteht? Die Antwort werden wir ihnen ersparen.
