Grund: Eigenheimzulage soll bleiben
Freitag, 04. April 2003, 14:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Nordthüringer Bundestagsabgeordnete Manfred Grund (CDU) ist gegen die Kürzung der Eigenheimzulage, die die rot-grüne Bundesregierung plant. Er sei in großer Sorge, weil die Zahl der Eigenheimbauten in Thüringen in den letzten Jahren stark gesunken sei.
Der Neubau der Eigenheime ging in Thüringen um über die Hälfte von 5.645 im Jahr 1999 auf 2.448 im Jahr 2002 zurück, sagte Grund. Daher verwundert es nicht, dass auch die Insolvenzen der Thüringer Betriebe im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe seit langen auf gleich hohem Niveau (2001: 464 Insolvenzen, 2002: 467 Insolvenzen) bleiben.
Manfred Grund betonte, dass die Schaffung von Wohneigentum für möglichst viele Menschen ein Grundsatz der CDU-Politik bleibt. Wohneigentum binde an die Heimat, sagt Grund, und ist Teil der eigenen Altersvorsorge. Der Eigenheimbau ist zudem für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmer der handwerklich geprägten Region Nordthüringen - wie z.B. Maurer, Zimmerleute oder Maler - als wichtige und zuverlässige Einnahmequelle ohne große Kalkulationsrisiken unverzichtbar.
Grund, der am Donnerstag zur Frage des Wohnungsleerstandes im Plenum geredet hatte, trat der Behauptung entgegen, der Leerstand bei den Wohnungsgenossenschaften rechtfertige die geplante Kürzung der Eigenheimzulage. Im Gegenteil: Diesem Missstand kann u.a. durch eine Öffnung der Eigenheimzulage zum Erwerb von Wohneigentum aus dem Bestand wirkungsvoll begegnet werden.
Deshalb appellierte Grund nochmals an die rot-grüne Bundesregierung und die aus Thüringen stammende Staatssekretärin im Bauressort, die Eigentumsbildung für die kleinen Leute und jungen Familien nicht durch die Kürzung der Eigenheimzulage weiter zu beeinträchtigen und damit die Abwanderung junger Menschen aus Thüringen noch weiter zu beschleunigen.
Autor: nnzDer Neubau der Eigenheime ging in Thüringen um über die Hälfte von 5.645 im Jahr 1999 auf 2.448 im Jahr 2002 zurück, sagte Grund. Daher verwundert es nicht, dass auch die Insolvenzen der Thüringer Betriebe im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe seit langen auf gleich hohem Niveau (2001: 464 Insolvenzen, 2002: 467 Insolvenzen) bleiben.
Manfred Grund betonte, dass die Schaffung von Wohneigentum für möglichst viele Menschen ein Grundsatz der CDU-Politik bleibt. Wohneigentum binde an die Heimat, sagt Grund, und ist Teil der eigenen Altersvorsorge. Der Eigenheimbau ist zudem für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmer der handwerklich geprägten Region Nordthüringen - wie z.B. Maurer, Zimmerleute oder Maler - als wichtige und zuverlässige Einnahmequelle ohne große Kalkulationsrisiken unverzichtbar.
Grund, der am Donnerstag zur Frage des Wohnungsleerstandes im Plenum geredet hatte, trat der Behauptung entgegen, der Leerstand bei den Wohnungsgenossenschaften rechtfertige die geplante Kürzung der Eigenheimzulage. Im Gegenteil: Diesem Missstand kann u.a. durch eine Öffnung der Eigenheimzulage zum Erwerb von Wohneigentum aus dem Bestand wirkungsvoll begegnet werden.
Deshalb appellierte Grund nochmals an die rot-grüne Bundesregierung und die aus Thüringen stammende Staatssekretärin im Bauressort, die Eigentumsbildung für die kleinen Leute und jungen Familien nicht durch die Kürzung der Eigenheimzulage weiter zu beeinträchtigen und damit die Abwanderung junger Menschen aus Thüringen noch weiter zu beschleunigen.
