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„3000 Kilometer und es geht weiter“

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 18:21 Uhr
Es ist nur eine kleine Flamme, aber ihr wird Großes zugesprochen. Eigentlich sogar das Größte, was man sich zu Weihnachten wünschen kann: Sie soll den Frieden bringen.


Über weite Strecken muss das Symbol des Weihnachtsfriedens erhalten werden. Entzündet wurde das Licht in der Geburtsgrotte in Bethlehem und hat nach einer Reise per Flieger und Bahn von über 3000 Kilometern seinen Weg nach Nordhausen gefunden. Hier wird es im Landkreis von Kerze zu Kerze und von Hand zu Hand weitergegeben, ein wahres Lauffeuer.

Es ist zu einer schönen, vorweihnachtlichen Tradition geworden, dass das Friedenslicht kurz vor Heiligabend von den Jugendfeuerwehren des Landkreises Nordhausen am Nordhäuser Bahnhof abgeholt wird. Zum zweiten Mal machte sich die Feuerwehrjugend aus: Bielen, Bleicherode, Großwechsungen, Neustadt-Osterode, Sundhausen, Urbach, Uthleben, Trebra und Wipperdorf auf den Weg, um das Friedenslicht an den Landrat Joachim Claus, Torsten-Lars Wagner vom Fachbereich Jugend und Soziales, den Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen und den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Nordhausen, Erich Etzrodt, als Zeichen des Dankes und für die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit in den Feuerwehren zu überreichen.

Ebenso ließen es sich die Floriansjünger nicht nehmen, stellvertretend für alle Feuerwehren, zusammen mit dem Technischen Hilfswerk Nordhausen, der Bergwacht Ellrich sowie der Notfallseelsorge Nordthüringen das Sinnbild des Friedens für die gute Zusammenarbeit und uneigennützige Hilfsbereitschaft bei Einsätzen und Übungen zu übergeben.

Anschließend fuhren die 63 Kameradinnen und Kameraden in ihre Heimatgemeinden, um dort die Kerzenflamme zu verteilen. „Das Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes soll an die weihnachtliche Botschaft und den Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen, erinnern.

„Spätestens am Heiligabend soll das Friedenslicht in fast allen Kirchen des Landkreises stehen. Aber auch in Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern soll die Flamme als Zeichen des Friedens und der Hoffnung leuchten“, sagte die Kreisjugendfeuerwehrwartin Manja Bernsdorf.
Autor: nnz

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