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nnz-Forum: ...es ist nicht zu fassen!

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 07:01 Uhr
Matthias Jendricke ist bei der Wahl zum Bürgermeister gestern erneut durchgefallen. Dazu die Gedanken eines Stadtrates...


Ich weis nicht, wie man es nennen soll, was sich am Mittwochabend in Fortsetzung der Bürgermeisterwahl im Nordhäuser Stadtrat abspielte. War es eine Posse - oder mehr eine Intrige? Von den Bürgern Nordhausens wird es wohl kaum einer verstehen. Da stellt sich ein Kandidat zur Wahl, dessen Kompetenz und Qualifikation außer Zweifel stehen, und was noch viel wichtiger ist, der auch schon über Jahre bewiesen hat, daß er es kann!

Man mag zu Matthias Jendricke stehen wie man will - niemand wird in Abrede stellen können, daß er sich seit Jahren mit ganzer Kraft für Nordhausen engagiert und dabei vieles erreicht und bewegt hat. Und eben diesen Mann versucht nun eine "unheilige Allianz" öffentlich zu demontieren. Vom CDU-Fraktionsvorsitzenden wurde zur Fortsetzung des Spektakels im kommenden Jahr eine "Öffnung" der Bewerbungskriterien gefordert; man hätte es auch ehrlicher Simplifizierung nennen können. So haben es die Nordhäuser wohl doch nicht verdient.

Vor Tagen schon wurde in der nnz über ein Nordhäuser "Wintermärchen" spekuliert. Das was sich gestern abspielte war jedoch kein Wintermärchen. Es war zum wiederholten Male die Demonstration einer scheinheiligen Allianz, die bei einer demokratischen Wahl glaubte ihre Dominanz zeigen zu müssen - und das nicht zum Wohle unserer Stadt.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende hat vor geraumer Zeit gegenüber der SPD das Wort von "der ins Gesicht getriebenen Schamröte" gebraucht; ich kann es ihm heute zur Verwendung in seiner Allianz zurückreichen.
Dr. Maximilian Schönfelder, SPD-Stadtrat
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Autor: nnz

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