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Einschnitte waren notwendig

Donnerstag, 03. April 2003, 13:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Mit Beginn dieses Jahres gibt es für die Mitarbeiter des Nordhäuser Straßenbahn- und Busbetriebes einen neuen Tarifvertrag. Künftig werden sie weniger Geld in der Tasche haben, dafür soll die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gesichert werden. nnz fragte bei den Stadtwerken nach.


Für sechs große Thüringer Verkehrsbetriebe, darunter auch der in Nordhausen gilt seit diesem Jahr ein neuer Tarifvertrag, den die Unternehmen mit der Gewerkschaft ver.di abgeschlossen haben. Dieser sieht vor, so Stadtwerke-Geschäftsführer Mathias Hartung gegenüber nnz, dass die Gehälter der Mitarbeiter auf dem Stand vom 31. Oktober des vergangenen Jahres eingefroren werden. Künftige Tariferhöhungen sollen abgeschmolzen werden, neue Mitarbeiter werden zu niedrigeren Konditionen eingestellt.

Es geht noch weiter: Bis zum 30. Juni sollen neue Eingruppierungen greifen, die von einer Kommission erarbeitet werden. In dieser Kommission sind Vertreter von Arbeitnehmern und Arbeitgeber.

Hintergrund dieser Entwicklung sei vor allem die Tatsache, so Hartung, dass das kommunale Verkehrsunternehmen noch wettbewerbsfähiger am Markt ausgerichtet werden muß. „Wir müssen uns einfach fit machen“, meinte Mathias Hartung im nnz-Gespräch. Gleichzeitig erhalten die rund 120 Mitarbeiter in den Bereichen Bus und Straßenbahn mit dem neuen Tarifvertrag eine relativ hohe Arbeitsplatzsicherheit.
Autor: nnz

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