Bundesweites Projekt: MMM
Mittwoch, 02. April 2003, 14:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Samstag (12. 4.) startet in Nordhausen mit der Eröffnung der ersten regionalen Veranstaltungsreihe im Kunsthaus Meyenburg das bundesweite Projekt Malerei Medizin Musik. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann sollten Sie unbedingt klicken.
Die Stadt Nordhausen, die örtliche Wirtschaft, das Kunsthaus Meyenburg, das Theater und die Max-Bruch Philharmonie, das Grönemeyer-Institut Bochum, der Heinrich-Heine-Kreis, lokale und zentrale Einrichtungen der Medizin unterstützen den Verein für Hyperthermie Krebsforschung (GFH) e. V. und die Hyperthermiestation in Ilfeld. Sie ist eine der wenigen Stationen in der Welt, die nach der originalen, von Manfred von Ardenne konzipierten Therapie, arbeitet.
Zur Eröffnung der Station für Hyperthermie in Ilfeld haben 14 namhafte Künstler aus der Region und aus ganz Deutschland mindestens zwei ihrer Werke für das Projekt MMM zur Verfügung gestellt, die im Kunsthaus in einer ganz ungewöhnlichen Ausstellung zu sehen sein werden, erklärte Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Ein Kurzfilm verschaffe darüber hinaus einen prägnanten Überblick über die Hyperthermie. Als Patientin schildert Mechthild Worms, von den Medizinern längst aufgegeben, ihre Heilung durch die Hyperthermie. Dazu werden weitere Mitwirkende anderer Künste auftreten: Andreas Schachl rezitiert Gedichte von Heinrich Heine, Horst Liebig, multimediaProduktion Gera, zeigt seinen Film Apokalypse, einen Antikriegsfilm. Die Veranstaltung wird musikalisch vom Ensemble Ars Millennium aus Köln umrahmt.
An diese Eröffnung werden sich bis zum 11. Mai weitere sechs Veranstaltungen anschließen. So gibt es u. a. am 16. April, um 16 Uhr, im Kunsthaus eine vertiefende Informationsveranstaltung mit medizinischen Vorträgen, die auch für interessierte Laien offen sei, so der Vorstandsvorsitzende des GfH – Vereins, Michael Krebs. Ein Konzert in der Neanderklinik Ilfeld vom Ensemble Ars Millennium schließt sich am 26. April an. Zum Tag der offenen Tür am 30. April, von 13 bis 18 Uhr, können Interessierte die Hyperthermiestation an der Neanderklinik in Ilfeld besichtigen.
Am 7. Mai liest Andreas Schachl im Kunsthaus Meyenburg aus dem Buch Wieder zu Hause?- Erinnerungen von Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Die Ausstellung im Kunsthaus wird am 11. Mai, um 11 Uhr, mit einer Finissage beendet, bei der interessierten noch einmal die Möglichkeit geboten werde, mit den Künstlern und Ärzten ins Gespräch zu kommen.
Autor: nnzDie Stadt Nordhausen, die örtliche Wirtschaft, das Kunsthaus Meyenburg, das Theater und die Max-Bruch Philharmonie, das Grönemeyer-Institut Bochum, der Heinrich-Heine-Kreis, lokale und zentrale Einrichtungen der Medizin unterstützen den Verein für Hyperthermie Krebsforschung (GFH) e. V. und die Hyperthermiestation in Ilfeld. Sie ist eine der wenigen Stationen in der Welt, die nach der originalen, von Manfred von Ardenne konzipierten Therapie, arbeitet.
Zur Eröffnung der Station für Hyperthermie in Ilfeld haben 14 namhafte Künstler aus der Region und aus ganz Deutschland mindestens zwei ihrer Werke für das Projekt MMM zur Verfügung gestellt, die im Kunsthaus in einer ganz ungewöhnlichen Ausstellung zu sehen sein werden, erklärte Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Ein Kurzfilm verschaffe darüber hinaus einen prägnanten Überblick über die Hyperthermie. Als Patientin schildert Mechthild Worms, von den Medizinern längst aufgegeben, ihre Heilung durch die Hyperthermie. Dazu werden weitere Mitwirkende anderer Künste auftreten: Andreas Schachl rezitiert Gedichte von Heinrich Heine, Horst Liebig, multimediaProduktion Gera, zeigt seinen Film Apokalypse, einen Antikriegsfilm. Die Veranstaltung wird musikalisch vom Ensemble Ars Millennium aus Köln umrahmt.
An diese Eröffnung werden sich bis zum 11. Mai weitere sechs Veranstaltungen anschließen. So gibt es u. a. am 16. April, um 16 Uhr, im Kunsthaus eine vertiefende Informationsveranstaltung mit medizinischen Vorträgen, die auch für interessierte Laien offen sei, so der Vorstandsvorsitzende des GfH – Vereins, Michael Krebs. Ein Konzert in der Neanderklinik Ilfeld vom Ensemble Ars Millennium schließt sich am 26. April an. Zum Tag der offenen Tür am 30. April, von 13 bis 18 Uhr, können Interessierte die Hyperthermiestation an der Neanderklinik in Ilfeld besichtigen.
Am 7. Mai liest Andreas Schachl im Kunsthaus Meyenburg aus dem Buch Wieder zu Hause?- Erinnerungen von Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Die Ausstellung im Kunsthaus wird am 11. Mai, um 11 Uhr, mit einer Finissage beendet, bei der interessierten noch einmal die Möglichkeit geboten werde, mit den Künstlern und Ärzten ins Gespräch zu kommen.
