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Umgedreht und durchgeschnitten

Dienstag, 01. April 2003, 11:11 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) weihte heute ihren ersten Neubau nach der Wende ein. Im Verlaufe der Bauzeit hatte der Neubau drei Namen. Heute nun wurden der Schlüssel umgedreht und ein Band durchschnitten.


Geschnitten Der erste SWG-Neubau ist das Parkhaus „Vor dem Vogel“ an der hinteren Rautenstraße, der Neustadtstraße und unterhalb des Petersberges. Allein aus dieser geografischen Konstellation heraus gab es während der neuneinhalb Monate währenden Bauzeit drei Namensvorschläge. Der verantwortliche Architekt Axel Neidt zählte sie auf: „Tiefgarage am Petersberg“, „Parkhaus Neustadtstraße“ und schließlich „Parkhaus Vor dem Vogel“. Dort, wo jetzt das Parkhaus steht, soll es schon mal eine Straße „Vor dem Vogel“ gegeben haben, erinnerte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Auch deshalb habe man sich für diesen Namen entschieden. Und schließlich soll ja auch die hintere Rautenstraße einmal „Vor dem Vogel“ heißen.

Das Parkhaus, das mit seinem „Dach“ die Ausstellungsfläche der LGS am Petersberg entscheidend vergrößert, verfügt über eine untere und eine obere Einfahrt und hat Platz für 134 Autos. Die meisten Stellplätze seien bereits an Mieter der SWG vergeben, sagte Geschäftsführerin Carola Franke der nnz.

Für den Bau des Parkhauses waren 2,1 Millionen Euro seitens der SWG vorgesehen, verbaut wurden aber lediglich 1,8 Millionen Euro. Axel Neidt nannte diese Zahlen nicht ohne Stolz, auch im Hinblick auf den Hauptauftragnehmer, die Firma Henning Bau aus Urbach. Morgen jedenfalls können die ersten Nutzer des Parkhauses den Schlüssel umdrehen und ihr Gefährt überdacht abstellen.
Autor: nnz

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