Grüne stellen Standort in Frage
Dienstag, 14. Dezember 2010, 14:53 Uhr
Die Beantwortung einer Kleinen Anfrage im Thüringer Landtag nimmt der wirtschaftspolitische Sprecher von Bündnis90 /Grüne, Dirk Adams, zum Anlass, das Autohof-Projekt am geplanten Standort Sundhausen generell in Frage zu stellen. Hier die Einzelheiten...
In Nordthüringen gibt es nach Aussage des Thüringer Verkehrsministeriums bereits erschlossene Gewerbegebiete. Dirk Adams kritisiert, dass diese offensichtlich nicht in die Suche nach einem Standort für den Autohof einbezogen werden. Begründet wird dies damit, dass die geförderte Erschließung der Gewerbegebiete dann nur förderfähige Unternehmen zulasse. Seiner Ansicht nach sollten genau diese Standorte stärker in den Fokus genommen werden, und fordert dazu auf, mit den Flächen in der Region sorgsam umzugehen. "Für mich ist nicht nachvollziehbar wenn bei einem Überangebot erschlossener Gewerbeflächen, zusätzliche Flächen je nach Investorinteresse neu ausgewiesen werden sollen," stellt Adams fest.
Nach Ansicht des bündnisgrünen Politikers gäbe es Ziele des Bodenschutzes, die dringend eine Verringerung der Flächeninanspruchnahme anraten. Derzeit werden in Deutschland täglich immer noch mehr als 100 ha pro Tag überbaut.
Zudem seien die Belastungen in Sundhausen mit Autobahn und Kiesabbau bereits heute überproportional. Verantwortungsvolle Politik müsse daher wirtschaftliche Interessen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Übereinstimmung bringen, so Adams. "Sundhausen braucht Luft zum Atmen und ein Maß an Freiraum an seinen Ortsgrenzen" stellt Adams fest.
Autor: nnzIn Nordthüringen gibt es nach Aussage des Thüringer Verkehrsministeriums bereits erschlossene Gewerbegebiete. Dirk Adams kritisiert, dass diese offensichtlich nicht in die Suche nach einem Standort für den Autohof einbezogen werden. Begründet wird dies damit, dass die geförderte Erschließung der Gewerbegebiete dann nur förderfähige Unternehmen zulasse. Seiner Ansicht nach sollten genau diese Standorte stärker in den Fokus genommen werden, und fordert dazu auf, mit den Flächen in der Region sorgsam umzugehen. "Für mich ist nicht nachvollziehbar wenn bei einem Überangebot erschlossener Gewerbeflächen, zusätzliche Flächen je nach Investorinteresse neu ausgewiesen werden sollen," stellt Adams fest.
Nach Ansicht des bündnisgrünen Politikers gäbe es Ziele des Bodenschutzes, die dringend eine Verringerung der Flächeninanspruchnahme anraten. Derzeit werden in Deutschland täglich immer noch mehr als 100 ha pro Tag überbaut.
Zudem seien die Belastungen in Sundhausen mit Autobahn und Kiesabbau bereits heute überproportional. Verantwortungsvolle Politik müsse daher wirtschaftliche Interessen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Übereinstimmung bringen, so Adams. "Sundhausen braucht Luft zum Atmen und ein Maß an Freiraum an seinen Ortsgrenzen" stellt Adams fest.
Downloads:
- Die Beantwortung der Anfrage (424 kByte)

