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„Enthüllung“ in Auleben

Sonntag, 12. Dezember 2010, 13:15 Uhr
In der „Tafelbibliothek“ im Humboldtschen Schloss in Auleben wird es am Mittwoch eine interessante Veranstaltung geben. Vorgestellt wird die druckfrische Broschüre über „ Die Familie Wilhelm und Caroline von Humboldt, geb. von Dacheröden“, in der insbesondere die Aufenthalte in Auleben dargestellt sind.


Die Vorweihnachtszeit ist wie geschaffen dafür, denn zum Weihnachtsfest 1792 besuchte der Altertumswissenschaftler Friedrich August Wolf, aus Hainrode stammend und an der Universität in Halle lehrend, die junge Familie von Humboldt 14 Tage in Auleben. Das Schmücken des Weihnachtsbaumes mit roten Bändern war Tradition, man kannte diesen Brauch von den Gütern der Familie von Dacheröden. Weihnachtliche Überraschungen sind an diesem Mittwochabend also im Sinne dieser Familie.

Der erste mit Lichtern geschmückte Weihnachtsbaum stand 1814 in der Wohnung der Familie Wilhelm und Caroline von Humboldt in Berlin an der Ekke Friedrichs Straße und der Linden No 26, eine Treppe hoch. Die Vorbeigehenden blieben staunend stehen.

Caroline von Humboldt vermachte das Gut in Auleben dem Sohn Theodor von Humboldt-Dacheröden. Was es mit ihm und einem Gemälde Raffaels auf sich hat, wird auch an diesem Abend „enthüllt“.
Autor: nnz

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