Becker trifft Gleicke
Mittwoch, 26. März 2003, 15:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Überaus positiv bewertet auch die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker die vorgesehenen Projekte für Nordthüringen im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes. Um weitere Details zu besprechen, trifft sich Becker in dieser Woche mit Staatssekretärin Gleicke. Schließlich kennt man sich aus gemeinsamen Landtagszeiten.
"Da der Bundestag allerdings noch über die Vorlage abstimmen muss, sollte man mit dem Druck aus der Region nicht zu früh aufhören", erklärte Becker. Daher wird sich die SPD Abgeordnete auch am Donnerstag ein weiteres Mal mit der Staatssekretärin Iris Gleicke (SPD) zu einem Arbeitstreffen zusammenfinden, um einige Details zum weiteren Vorgehen zu besprechen. Zur Zeit befindet sich der neue Bundesverkehrswegeplan im Detailabstimmungsprozess mit den Wirtschaftsministerien der Länder.
Bei den Straßenbauprojekten steht Thüringen mit einem Anteil von 15,9 Prozent an der Spitze aller Bundesländer und weise somit einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Verkehrsbauten auf. Insgesamt umfasse der Anteil Thüringens im Planentwurf für die 133 Vorhaben des vordringlichen Bedarfs eine Summe von 4,051 Milliarden Euro.
"Da ich selbst aus Sollstedt komme, werde ich auch die Bedenken dieser Gemeinde in dem Gespräch mit der Staatssekretärin darstellen und auf eine schnelle Planrealisierung der A 38 in diesem Bereich drängen". Die Landkreisverwaltung lobte Becker für die frühzeitige und detailreiche Zuarbeit in Sachen Verkehrswegeplanung. "Das Vorgehen des Landkreises hat gezeigt, dass es wirkungsvoll ist, wenn man mit eigenen Konzepten aufwarten kann".
Becker machte als umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion auch klar, dass sie es gut finde, dass die Bundesregierung mit der Verankerung von Projekten mit besonderen umweltrelevanten Planungsaufträgen ein Zeichen gesetzt hat. So kann aus ihrer Sicht erreicht werden, dass die Umweltproblematik frühzeitig eingearbeitet werden kann und es somit zu keinen Klagen bzw. Bauverzögerungen kommen muss. Zu solchen Projekten zählen beispielweise die geplanten Ortsumfahrungen der B4 von Nordhausen, Niedersachswerfen und Ilfeld.
Autor: nnz"Da der Bundestag allerdings noch über die Vorlage abstimmen muss, sollte man mit dem Druck aus der Region nicht zu früh aufhören", erklärte Becker. Daher wird sich die SPD Abgeordnete auch am Donnerstag ein weiteres Mal mit der Staatssekretärin Iris Gleicke (SPD) zu einem Arbeitstreffen zusammenfinden, um einige Details zum weiteren Vorgehen zu besprechen. Zur Zeit befindet sich der neue Bundesverkehrswegeplan im Detailabstimmungsprozess mit den Wirtschaftsministerien der Länder.
Bei den Straßenbauprojekten steht Thüringen mit einem Anteil von 15,9 Prozent an der Spitze aller Bundesländer und weise somit einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Verkehrsbauten auf. Insgesamt umfasse der Anteil Thüringens im Planentwurf für die 133 Vorhaben des vordringlichen Bedarfs eine Summe von 4,051 Milliarden Euro.
"Da ich selbst aus Sollstedt komme, werde ich auch die Bedenken dieser Gemeinde in dem Gespräch mit der Staatssekretärin darstellen und auf eine schnelle Planrealisierung der A 38 in diesem Bereich drängen". Die Landkreisverwaltung lobte Becker für die frühzeitige und detailreiche Zuarbeit in Sachen Verkehrswegeplanung. "Das Vorgehen des Landkreises hat gezeigt, dass es wirkungsvoll ist, wenn man mit eigenen Konzepten aufwarten kann".
Becker machte als umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion auch klar, dass sie es gut finde, dass die Bundesregierung mit der Verankerung von Projekten mit besonderen umweltrelevanten Planungsaufträgen ein Zeichen gesetzt hat. So kann aus ihrer Sicht erreicht werden, dass die Umweltproblematik frühzeitig eingearbeitet werden kann und es somit zu keinen Klagen bzw. Bauverzögerungen kommen muss. Zu solchen Projekten zählen beispielweise die geplanten Ortsumfahrungen der B4 von Nordhausen, Niedersachswerfen und Ilfeld.
